Sportlerehrung im Haus der Kultur

Weil Ehrenämter keinen Feierabend kennen

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Verleihung des Gemeindetalers mit gerahmter Urkunde an Franz Höglauer im Rahmen der Sportlerehrung im Haus der Kultur in Ainring. Von links: 2. Bürgermeisterin Gabriele Noreisch, 1. Bürgermeister Hans Eschlberger, Franz Höglauer und seine Gattin Marille, sowie 3. Bürgermeister Gerhard Kern.

Mitterfelden - Anlässlich der Sportlerehrung wurden die Ehrenämter von Franz Höglauer gewürdigt. Der 73-Jährige hat sich besondere Verdienste um das Gemeinschafts- und Sportlerleben erworben.

Die Sportlerehrung im Haus der Kultur bildete die ideale Plattform vor zahlreichem Publikum für eine besondere Würdigung mit der Verleihung des Gemeindetalers und gerahmter Urkunde an Franz Höglauer aus Mitterfelden. Der rüstige 73-Jährige stand im Mittelpunkt der ersten Ehrung des Abends. „Heute steht im Mittelpunkt eine Persönlichkeit unserer Heimat, die sich im Schützensport in herausragender Weise verdient gemacht hat", betonte 1. Bürgermeister Hans Eschlberger einleitend.

Wie er weiter ausführte, habe der Gemeinderat der Gemeinde Ainring beschlossen, Franz Höglauer senior für seine besonderen Verdienste um das heimatliche Gemeinschafts- und Sportleben mit dem Ainringer Gemeindetaler auszuzeichnen.

Kürzlich sei der Höglauer Franz in einer Fernsehsendung zu sehen gewesen. Thema war die Vermessung der Staatsgrenze im Steinernen Meer in der 60er-Jahren, bei der Franz Höglauer als junger Vermessungsbeamter dabei gewesen sei. Der Bertl Göttl, bekannt vom Salzburger Rundfunk, hat den „Mesei-Franz" beschrieben als „urbayerischen Mensch", als präzisen Mensch in vielerlei Hinsicht: „Scharfes Auge als Grenzvermesser und als Schütz`!"

Ein Blick in die Vereinschronik der Schützengesellschaft Ulrichshögl dokumentiere, dass Franz Höglauer seit dem 29. Oktober 1959 bis heute ununterbrochen in verantwortlicher Funktion aktiv sei. Seit über 55 Jahren taucht bei der Vorstandswahl immer wieder der Name Franz Höglauer auf, beispielsweise als Sportwart, als Jugendtrainer - er war zum Beispiel der erste Jugendleiter im Rupertigau – als KK-Verantwortlicher und vielen weiteren Funktionen. Wie der Bürgermeister informierte, habe Höglauer die Jugendarbeit bei der SG Ulrichshögl grundlegend mit aufgebaut und er sei auch heute, mit 73 Jahren Lebenserfahrung, nach wie vor als Trainer für den Schützennachwuchs aktiv.

Damals, 1963, als der erste eigene Schützenstand beim Ulrichshögler Wirt fertig gestellt worden sei, habe er sich nicht gescheut von Haus zu Haus zu gehen, mit dem Erfolg Jugendliche für den Schützenverein und für den Schützensport zu begeistern. Viele der damals geworbenen Jugendlichen seien heute noch mit Freude im Verein und aktive Schützen. „Die Jugendarbeit war und ist dem Höglauer Franz ein ganz besonderes Anliegen, dem er sich mit Herz und Verstand widmet. Er leistet damit einen wertvollen Beitrag im Sinne der sportlichen Erziehung und in der Vermittlung von Werten an Kinder und Jugendliche.

In Anerkennung all dieser Leistungen hat unser Gemeinderat beschlossen, Franz Höglauer senior mit dem Ainringer Gemeindetaler auszuzeichnen", so Hans Eschlberger, der unter Assistenz von 2. Bürgermeisterin Gabriele Noreisch und 3. Bürgermeister Gerhard Kern die Gemeindetaler-Ehrung mit Verlesen des Urkundentextes der Urkunde vornahm. Darauf stand geschrieben: „Die Gemeinde Ainring verleiht Franz Höglauer für seine besonderen Verdienste um das Sport- und Gemeinschaftsleben in der Gemeinde Ainring, insbesondere für sein 30-jähriges vorbildhaftes Wirken als ehrenamtlicher Jugendtrainer bei der SG Ulrichshögl den Ainringer Gemeindetaler."

Auch Marille Höglauer, Gattin des Geehrten, wurde auf die Bühne gebeten und mit einem schönen, großen Blumenstrauß erfreut.

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