Urteil vor Laufener Jugendschöffengericht

Medikamente für eigene Sucht in Tierarztpraxis gestohlen

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Laufen - Seit seinem 14. Lebensjahr nimmt ein junger Mann Drogen. Um seine Depressionen zu bekämpfen, wie er sagt. Doch nun ist er einen Schritt zu weit gegangen und vom Gericht verurteilt worden.

Weil er im Juli vergangenen Jahres elf verschiedene Medikamente in unterschiedlichen Packungsgrößen aus der Praxis mitgenommen hatte, in der seine Mutter beschäftigt war, musste sich ein junger Mann jüngst vor dem Jugendschöffengericht in Laufen verantworten, wie Reichenhaller Tagblatt und Freilassinger Anzeiger berichten.

Aufgeflogen ist der Diebstahl, als der damals 18-Jährige schließlich wegen eines Atemstillstands in eine Klinik eingeliefert werden musste. Seine Mutter hat die Mittel schließlich im Gesamtwert von 180 Euro zu Hause gefunden und eine Selbstanzeige in die Wege geleitet, heißt es in dem Bericht.

Dem vorsitzenden Richter Winfried Köpnick und dem Laufener Jugendschöffengericht hat der nunmehr 19-Jährige sein Handeln mit starken Depressionen erklären wollen und ist letztendlich zu einer Jugendstrafe auf Bewährung mit einer ganzen Reihe von Auflagen verurteilt worden, wie Reichenhaller Tagblatt und Freilassinger Anzeiger berichten.

Rubriklistenbild: © picture alliance/dpa

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