Stadtrat Laufen

Grüne wollen Freizeitgelände am Abtsdorfer See aufwerten

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Laufen - Auch wenn Mitte Februar teilweise schon Frühlingsgefühle aufkommen, zur Badesaison ist es doch noch einige Zeit hin. Kein Grund für die Grünen im Stadtrat jetzt nicht schon Pläne zu präsentieren, wie das Freizeitgelände des Freistaates am Abtsdorfer See aufgewertet werden könnte.

Ein Sandstrand, Wasserfälle, Pumpen, Wehren und vieles mehr könnten aus dem Gelände eine Art Wasserspielplatz machen. Einstimmig waren die Stadträte dafür zumindest abzuklären, ob das machbar ist und wer es zahlen könnte. Verwundert zeigte sich lediglich Rosemarie Hainz (CSU), die sich an ihre Kindheit erinnert fühlte, „wir haben selbst unsere Dämme gebaut, es war unser Spielplatz, jetzt muss man einen Wasserspielplatz am Wasser bauen?“   


Voller Enthusiasmus stellte Erich Althammer von den Grünen seine Pläne vor, ausgehend von einem Familienbericht aus dem Jahr 2018, danach hätten sich die Grünen die Frage gestellt, wo man am Abtsdorfer See mehr für Familien tun könne. Dabei sei man dann sehr schnell auf das Freizeitgelände gestoßen, das in den Gemeinden Laufen und Saaldorf-Surheim liege, vom Landkreis verwaltete werde und dem Freistaat gehöre. „Irgendwie sieht das Gelände wie noch nicht ganz fertig aus“. 

Mit Hilfe eines Planungsbüros entwickelten die Grünen dann erste Ideen für eine mögliche, familienfreundlichere Gestaltung der öffentlichen Fläche. „Am Strand soll es zum Beispiel einen einsehbaren Bereich für Kinder geben, vorgesehen sind auch Kiessand, Ausbuchtungen und einen flacheren Zugang zum See“. Auf dem Gelände selbst können sich Planer und Grüne eine Art Abenteuer-Wasser-Spielplatz vorstellen mit Wasserpumpen, Stauwehren und Wasserfällen. Eine kleine Ausgabe dieses Wasserspielplatzes wurde übrigens im Garten des neuen Kindergartens in Freilassing bereits realisiert.


Bürgermeister Hans Feil fand den Vorschlag „wirklich sehr gut, dem sollte jeder zustimmen können“, wissend dass das Gelände in einem Landschaftsschutzgebiet liegt und die Bürgermeister aus Saaldorf-Surheim und Laufen schon mit dem Vorschlag gescheitert sind, nur den Zugang zum See etwas abzuflachen. Brigitte Rudholzer von den Freien Wählern bewertete die Ideen zwar auch „super toll, aber es kostet halt auch, und wir haben immerhin viele Pflichtaufgaben zu finanzieren“. – Einstimmig waren die Stadträte dafür, dass die Stadtverwaltung die Vorschläge weiter verfolgt.

hud

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