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Die Maßnahmen im Überblick

Laufen will Energie sparen – doch das Wort „Blackout“ wird nicht gerne in den Mund genommen

Das Laufener Rathaus wurde in den vergangenen Jahren zum Adventskalender.
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Das Laufener Rathaus wurde in den vergangenen Jahren zum Adventskalender.

Bis zu 20 große Leucht-Kuben sollten in Laufens Altstadt aufgestellt werden. Mit Motiven aus Geschichte, Kunst, Handwerk und Kultur sollten diese „Laternen“ die Stadt als Ziel attraktiver machen. Doch angesichts der derzeitigen Energiespardiskussion verzichtet der Gewerbeverband ‚Laufen Aktiv‘ auf diese Maßnahme. Was die Stadt zudem tun und lassen wird, erläuterte Geschäftsleiter Christian Reiter in der jüngsten Stadtratssitzung. 

Laufen – Man wolle Weihnachten nicht ganz ausfallen lassen, so Reiter, aber die Beleuchtung doch auf die Hälfte reduzieren. Die Kugelbäume rund um den Marienplatz werden diesmal gar nicht behängt. Was bleibt, sind die Christbäume am Marienplatz und an den beiden Kriegerdenkmälern. Einen Aspekt mochte Reiter nicht außer Acht lassen: „Es geht auch um den Wirtschaftswettbewerb. Weihnachtliches Flair zieht Leute an.“ 

Worauf wird die Stadt Laufen verzichten?

Verzichten wird die Stadt auf den originellen Adventskalender in den Rathausfenstern. Gänge und Flure wird die Stadt nur noch im Frostschutz-Modus beheizen; an den Arbeitsplätzen sollen 19 Grad ausreichen. Beleuchtungen an und in Gebäuden werden ebenso abgestellt wie die an Denkmälern. Bei anderen Leuchtquellen will man die Zeiten verkürzen, Lüftungen werden außer Betrieb genommen; die Innenraumbeleuchtungen sollen die Mitarbeiter auf das Nötige beschränken. Eine Info-Karte an den Ausgangstüren wird daran erinnern, alles – auch Standby-Geräte – auszuschalten.

Sparen? – „Auch im Kleinstbereich“

Wir sparen auch im Kleinstbereich“, betonte Reiter mit Verweis auf die Feuerwehr, Camping- und Sportplatz. Die Stadt hat zudem ihre Heizanlagen prüfen lassen. Mit einem aber hadert der Geschäftsleiter: „Bei der Straßenbeleuchtung könnten wir mit LED gefühlt schon ein Jahr lang 75 Prozent einsparen.“ Doch die Förderstelle sei überlastet und bittet, auf Nachfragen zu verzichten. 

Dunkler Marienplatz und „Blackout“

Dass es am Marienplatz partiell dunkel bleibt, habe jedoch nichts mit Sparmaßnahmen zu tun, fügte Reiter hinzu. „Es gibt hier nach wie vor ein Kabelproblem.“ Das Wort „Blackout“ nimmt der Geschäftsleiter nicht gerne in den Mund, und doch sei man vorbereitet. Etwa bei Wasser und Abwasser, im Rathaus und im Bauhof. „Wir haben Aggregate angeschafft, um einen Ausfall zumindest temporär zu überbrücken.“ Auf Nachfrage von Agnes Thanbichler (ÖDP), ob die Stadt in den Notfallplan des Landkreises eingebunden sei, informierte Bürgermeister Hans Feil (CSU), dass die Sache erst heute im Posteingang gewesen sei. Der Rathauschef verwies auf den Klima-Aktionstag am Freitag (28. Oktober), bei dem auch die Laufener Schulen und die Stadt „präsent“ sein werden.  

Hannes Höfer

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