Polizei ermittelt in Laufen

Wohnwagenfahrer überfährt absichtlich noch lebendes Reh

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Laufen - Wie erst jetzt der Polizei bekannt wurde, ereignete sich am Gründonnerstag ein Wildunfall auf der Staatsstraße 2105, bei dem ein Wohnwagengespann offenbar absichtlich über ein noch lebendes Reh fuhr. 

Kurz vor Mitternacht erfasste ein Einheimischer mit seinem Auto ein Reh. Er blieb sofort stehen und sicherte die Unfallstelle mit seinem Fahrzeug ab. Das Reh lag noch lebend auf dem Gegenfahrstreifen. Auch weitere Ersthelfer hielten an und sicherten die Unfallstelle ab. 

Nach Zeugenangaben kam kurze Zeit später ein Wohnwagengespann aus dem Landkreis Neuburg an der Donau an die Unfallstelle und fuhr an den haltenden Fahrzeugen vorbei. Unmittelbar vor dem Reh stoppte der noch unbekannte Fahrer, fuhr jedoch dann direkt über das noch lebende Reh. 

Da der Verdacht besteht, dass der Fahrer des Gespanns das Reh erkannt hat und dennoch weiterfuhr, ermittelt die Laufener Polizei nun wegen einem Verstoß nach dem Tierschutzgesetz. Der Fahrer wird sich infolge mit der Staatsanwaltschaft auseinandersetzen müssen.

Pressemeldung Polizei Laufen

Rubriklistenbild: © dpa (Symbolbild)

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