Der Stadtrat hat klare Meinung

Noch mehr Parkplätze in der Altstadt nur für die Anwohner?

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Es bleibt beim bisher geltenden Parkkonzept in der Laufener Altstadt - sowohl am hier abgelichteten Marienplatz, als auch am Rottmayrplatz. 
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Laufen - Sollen am Rottmayrplatz nur noch Anwohner parken dürfen? Ein Altstadtbewohner stellte den Antrag, doch vom Stadtrat kam jetzt eine klare Ablehnung. 

Bisher gilt am Rottmayrplatz in der nördlichen Altstadt eine Drei-Stunden-Kurzparkzone für alle - und dabei bleibt es auch. Der Stadtrat sprach sich am Dienstag einstimmig dagegen aus, dass der Platz nur für Autos der Bewohner reserviert werden soll. "Dann würde der Platz wieder dauerhaft belegt sein und wir hätten einen Präzedenzfall: die Anwohner des Marienplatzes würden die gleiche Regelung fordern", so Bürgermeister Hans Feil.

"Bei strömenden Regen Bus vom anderen Ende der Stadt holen"

Der Anwohner, der den Antrag stellte, nannte ein Beispiel: "Man muss bei strömenden Regen mit den Kleinkindern den Bus vom anderen Ende der Stadt holen." Wenn die Stadt das Schild "Bewohner mit Parkausweis frei" aufstelle, würde der Rottmayrplatz nicht dauerhaft belegt, glaubte der Anwohner: kaum jemand habe nicht jetzt schon einen eigenen Parkplatz und die Anwohner seien überwiegend berufstätig.

Es bleibt also beim bisher geltenden Parkraumkonzept, das erst im August 2017 beschlossen wurde: Im Kernbereich der Altstadt gilt Kurzparken für 1,5 Stunden, am Rottmayrplatz für drei Stunden. Der allgemeine Kurzparkbereich wurde für Altstadtbewohner zum Parken freigegeben. Die 1,5 Stunden im Kernbereich sollen auch dem Einzelhandel und dessen Kunden entgegenkommen. Außerhalb der Altstadt gilt ein Kurzparken von drei Stunden bzw. ein freies Parken. 

23 weitere Parkplätze in der Gordian-Guckh-Straße

"Außerdem haben wir in rund 100 Meter Entfernung an der Gordian-Guckh-Straße 23 Parkplätze für Altstadtbewohner ohne zeitliche Begrenzung freigegeben", argumentierte Bürgermeister Hans Feil. Insgesamt gäbe es also ohnehin schon mehr Parkplätze für die Altstadtbewohner. Außerdem gebe es doch immer wieder Tage und Zeiten, an denen die vorhandenen Stellplätze in der Altstadt auch weniger gut ausgelastet seien. 

xe

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