Kommunalwahl 2014 in Laufen

Maria Schmid führt Liste der Linken an

Laufen - Die Aufstellungsversammlung der Linken / Alternative Liste fand am 6. Februar in der Gaststätte Unikum an. Frauenquote liegt bei 50 Prozent.

Mit ihrer Aufstellungsversammlung zur Kommunalwahl zeigte DIE LINKE / Alternative Liste am 6. Februar 2014 in der Laufener Gaststätte Unikum, dass auch für den kommenden Stadtrat mit ihr zu rechnen ist. Insgesamt zehn Kandidatinnen und Kandidaten im Alter von 19 bis 72 Jahren bewerben sich zur Wahl für den Stadtrat, wobei die Frauenquote ebenso bei 50 Prozent liegt wie die Anzahl von Unabhängigen und Mitgliedern der Partei DIE LINKE.

Die Reihenfolge der Liste wurde einstimmig in Blockwahl festgelegt. Angeführt wird die Liste überraschenderweise nicht von Stadtrat Werner Eckl, sondern gemäß dem Prinzip „Ladies first“ von der 34-jährigen Angestellten Maria Schmid, die aufgrund ihres Engagements zuletzt in der Elterninitiative „Laufen zu Fuß“ beschloss, für DIE LINKE / Alternative Liste zu kandidieren , um im Stadtrat verkehrs- und umweltpolitisch „für frischen Wind“ zu sorgen.

Auf Platz zwei folgt der 45-jährige Sozialversicherungsfachangestellte Norbert Eberherr, der aufgrund seiner fachlichen Kompetenz prädestiniert ist für soziale Fragen. Der 57-jährige Stadtrat Werner Eckl auf Platz drei ergänzt das Trio und möchte seine Schwerpunkte künftig auf die Bereiche Wirtschaft, Kultur und Tourismus konzentrieren. Auf den weiteren Plätzen folgen Julia Aigner (Schülerin, 19 Jahre), Vincent Schlaffner (Schüler, 19 Jahre), Susanne Menzel (Schreinermeisterin, 48 Jahre), Albert Bernegger (Rentner, 72 Jahre), Katja Handlos (Grafikerin, 48 Jahre), Stefan Schneider (Informatiker, 34 Jahre) und Katrin Jünger (Keramikerin, 52 Jahre).

Das höchst detaillierte Programm setzt eine ganze Reihe von Prioritäten, darunter die Verkehrsentlastung für Altstadt und B20, die Neugestaltung der Wasserversorgung, die zunehmende Unabhängigkeit von Energiekonzernen, die Einbindung von sozial Schwachen, die integrative Ansiedelung von produzierendem Gewerbe und Einzelhandelsbetrieben, die Integration von Stadt und ländlicher Umgebung, die Neuordnung des Tourismussektors, die Förderung des Kulturstandortes Laufen sowie mehr Transparenz für Verwaltung und Stadtrat.

Stadtrat Werner Eckl zeigt sich dementsprechend zuversichtlich, dass DIE LINKE / Alternative Liste ihre Position im Stadtrat ausbauen kann: „Wir bieten konkrete Lösungen, die in den meisten Fällen kurzfristig und ohne nennenswerte finanzielle Resourcen umgesetzt werden können.“ Auf die Frage, warum er nicht für die Bürgermeisterwahl kandidiere, entgegnet Werner Eckl: „Das ist aus beruflichen Gründen nicht möglich. Entscheidend werden aber in jedem Fall die neuen Mehrheitsverhältnisse im Stadtrat sein. Genau aus diesem Grund treten wir auch mit einem Spitzentrio an.“ 

Pressemitteilung DIE LINKE / Alternative Liste

Rubriklistenbild: © DIE LINKE / Alternative Liste

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