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Betriebe helfen den Kleinen am Schulweg

Dritte Auflage der Aktion „Ampelmännchen“ startet in Laufen und Oberndorf

Sebastian Kuntschik und Monika Sichert koordinieren die Aktion „Ampelmännchen“ in Laufen und Oberndorf.
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Sebastian Kuntschik und Monika Sichert koordinieren die Aktion „Ampelmännchen“ in Laufen und Oberndorf.

Am 14. September beginnt das neue Schuljahr. Vor allem für die Erstklässler gibt es auf dem Schulweg die eine oder andere Unsicherheit: Was mache ich, wenn ich plötzlich aufs Klo muss? Wo kann ich mich bei Schlechtwetter unterstellen? Wer hilft mir, wenn ich Angst bekomme?

Die Mitteilung im Wortlaut:

Laufen/Oberndorf - Viele Mitgliedsbetriebe der Wirtschaftsplattform Laufen-Oberndorf zeigen ein Herz für Kinder und unterstützen die Aktion „Ampelmännchen“. Überall dort, wo die lustigen Ampelmännchen-Aufkleber zu finden sind, wird geholfen – bei kleinen und großen Notfällen.

Kinder profitieren vom Fußweg zur Schule

Monika Sichert von der Feinkost-Metzgerei Sichert in Laufen hat die Aktion vor drei Jahren ins Leben gerufen: „Heute werden viele Kinder von den Eltern in die Schule gefahren. Ich finde es aber wichtig, dass die Kinder selbstständig und ohne Angst zu Fuß zur Schule gehen. Der Fußmarsch tut den Kleinen gut und stärkt ihr Selbstvertrauen.“

Zu Schulbeginn erhalten alle Kinder in den Volks- und Grundschulen in Oberndorf und Laufen ein Notfallkärtchen, auf dem die Telefonnummer der Eltern oder anderer Betreuungspersonen eingetragen werden. „Es kommt ja Dank nicht oft vor, dass die Kinder unsere Hilfe brauchen – wenn aber doch, sind viele Betriebe für sie da“, sagt Sebastian Kuntschik, Geschäftsführer von T&T Hinterholzer in Oberndorf. Kuntschik koordiniert die Aktion „Ampelmännchen“ auf der Oberndorfer Seite.

Lob von Eltern und Schulen

Monika Sichert und Sebastian Kuntschik sind beide in der Wirtschaftsplattform Laufen-Oberndorf (L&O) aktiv. Die grenzüberschreitende Initiative zählt über 130 Mitgliedsbetriebe „drent und herent“. Die L&O-Aktion „Ampelmännchen“ findet heuer bereits das dritte Mal statt – sehr zur Freude vieler Eltern. „Ich habe viel positives Feedback erhalten“, erzählt Sichert, „die Eltern sagen ihren Kindern: Geh einfach in das Geschäft XY, wenn etwas ist.“ Auch die Betriebe seien mit Begeisterung dabei, meint Kuntschik: „Jedes Unternehmen, das sich an der Aktion beteiligt, unterstützt die Kinder gerne, freundlich und unkompliziert.“

Wie kam es eigentlich zu den „Ampelmännchen“? Die Idee hatte Monika Sichert, als sie eine Beobachtung beim benachbarten Bäcker machte. Dort packte die Verkäuferin jeden Morgen die Jause in die Schultasche eines Kindes. Sichert: „Ich habe nachgefragt und erfahren, dass das mit den Eltern so ausgemacht war. Das fand ich so cool, dass ich die Unterstützung für die Schulkinder unbedingt ausbauen wollte.“

Pressemitteilung Wirtschaftsplattform Laufen-Oberndorf

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