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Ortsvereinstreffens der heimischen SPD

Der Laufener SPD Ortsverein traf sich kürzlich im Gasthaus Leobendorf

Ortsvereinstreffens der heimischen SPD.
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Ortsvereinstreffens der heimischen SPD.

Ortsvorsitzende Silke Spitzauer begann die Versammlung mit dem positiven Ergebnis der Bundestagswahl und der Hoffnung, dass in den Koalitions-Verhandlungen viele soziale Wahlversprechen umgesetzt werden.

Die Mitteilung im Wortlaut:

Laufen - Durch das Wahlergebnis erhofft sich Spitzauer einen positiven Effekt und will neue Mitglieder aus allen Bevölkerungsschichten ansprechen. Durch aktive Mitarbeit im Ortsverein eröffnen sich neue Möglichkeiten, sich politisch zu engagieren und die lokale Entwicklung mitzugestalten. Benjamin Zastrow fragte nach, warum die Fortschreibung der Sozialraumanalyse nur an Eltern mit Kindern unter 10 Jahren verschickt wurde und nicht an alle Bürger der Stadt Laufen, Jugendliche, die einen Ausbildungsplatz suchen, Singles und Ältere, die andere Belange und Notwendigkeiten haben.

Gerade im Hinblick auf bezahlbaren Wohnraum sieht auch Dieter Rosshuber großen Nachholbedarf. Das Thema „Wertanlage“ hat in den letzten 10 Jahren viel zu viel Gewicht auf dem Immobilienmarkt bekommen. Wohnen ist wie Ernährung oder Gesundheitsversorgung ein Grundbedürfnis, dass alle Mitbürger befriedigt und leistbar abgedeckt sehen wollen und kein Spekulations- und Geschäftsfeld. „Wohnen ist eine öffentliche Aufgabe, so Stadträtin Gabriele Hirche, und die Gemeindeverwaltung muss folgende Aspekte stärker in den Vordergrund rücken: Bei der Wertsteigerung von Grund und Boden durch Umwandlung in Baugebiet sind auch soziale Grundsätze angemessen zu berücksichtigen. (Verfassung des Freistaates Bayern, Artikel 161-2: „Steigerung des Bodenwertes, die ohne besonderen Arbeits- oder Kapitalaufwand des Eigentümers entstehen, sind für die Allgemeinheit nutzbar zu machen“)

Sie verweist dazu auf die Aussage von Hans Jochen Vogel, ehemals Bürgermeister in München, Bundesbauminister, Bundesjustizminister und SPD-Vorsitzender: „Wir brauchen eine neue Bodenordnung, nur dann wird auch Wohnen wieder bezahlbar“ anlässlich der Vorstellung seines neuen Buches am 20. November 2019, im Salon Café Luitpold, in dem er dazu aufruft, der ungebremsten Zockerei mit Grundstücken Einhalt zu gebieten. Boden ist keine beliebige Ware und im Umgang mit ihm muss das Gemeinwohl die Regeln des Marktes zurückdrängen. Bei neuen Baugebieten müsse durch differenzierte Planungsvorgaben den individuellen Bedürfnissen der Menschen Rechnung getragen werden und berücksichtigen, dass sich die Umstände und damit auch Bedürfnisse im Laufe des Lebens jedes Menschen verändern:

  • Ein- und Mehrfamilienhäuser für Familien mit Kindern
  • Kleine Wohnungen für Singles
  • Behinderten- und altersgerechte Wohnungen für Ältere
  • Mehrgenerationenhaus

Es sind klare Vorgaben für eine umweltschonende Bauweise vorzugeben z.B. für Baustoffe und Bauweise, gemeinsame Energieversorgung, Photovoltaik auf allen Dächern, Regenwassersammlung und -nutzung usw. Durchgangsstraßen und individuelle Parkflächen mit Bodenversiegelung sind zu vermeiden, gemeinsame, optimierte Parkflächen am Rand des Baugebietes, Zufahrtswege nur für Rettungsfahrzeuge und Handwerker.

Hier sollte der Wunsch der Bürger in Form einer Bürgerbeteiligung erfragt werden, regte Andreas Rosshuber an. Des weiteren könnten in diesem Forum die Laufener Bürger Ideen, Wünsche und Anregungen für die Zukunft ihrer Stadt einbringen. Abschließend gab Silke Spitzauer bekannt, dass der SPD Ortsverein mit dem Ortsverein Bündnis 90/die Grünen einen gemeinsamen Weihnachtsmarkt-Stand am ersten Adventswochenende (27. und 28. November) betreiben wird. Details dazu folgen.

Pressemitteilung SPD OV Laufen

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