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Identität stärken – positive Aufbruchsstimmung

CSU Versammlung des Ortsverbandes Laufen-Leobendorf

CSU Versammlung des Ortsverbandes Laufen-Leobendorf.
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CSU Versammlung des Ortsverbandes Laufen-Leobendorf.

Wenig Trauer, große positive Aufbruchsstimmung war zu spüren bei der monatlichen CSU Versammlung des Ortsverbandes Laufen-Leobendorf. Neben der Aufarbeitung der letzten Wahlen, sprühten bei den Anwesenden die Ideen für die Zukunft.

Die Mitteilung im Wortlaut:

Laufen - Ortsvorsitzender Bernhard Salomon begann die Versammlung mit einer kurzen Rückschau auf die vergangenen Bundestagswahlen. Dass die CSU verloren hat, dabei gäbe es nichts wegzudiskutieren. Dabei fokussierte sich Salomon auch auf das Spitzenpersonal der Listenwahl. Er vermisste hier Kandidaten, die wirklich die Menschen erreichen. Dennoch sah er den Trend, dass hier derzeit in Mode stehende Parteien ein Plus verzeichneten. Trends, so war es sich sicher, könnten durch Inhalte und sachliche politische Diskussionen gebrochen und gedreht werden. „Die ganze Politik hat ein Imageproblem“, so Alexander Schug. An diesem Problem müssten alle Parteien arbeiten und natürlich auch die CSU.

Im Hinblick auf die Wahlbeteiligung bei allen Wahlen müssten sich alle Parteien hinterfragen und daran arbeiten. Stadtrat Schmidbauer kritisierte die Merkel-Jahre. „Wir sind immer weiter aus der Mitte nach links gerückt und haben dabei unsere Geschichte und unseren Ursprung schlicht über Bord geworfen.“ Der CSU Stadtrat wünsche sich wieder ein klares Profil. „Die CSU ist und muss es bleiben, eine Volkspartei aus der Mitte und auch Rechts der Mitte, die mit ihrem Programm auch mal klare Kante zeigt und für die dementsprechende Wahlklientel wieder das Original wird.“ Berthold Schmid und Christian Sichert legten in der Folge schnell den Fokus auf die kommunale Politik.

Es lägen laut Sichert viele Aufgaben vor uns, die zu bewältigen wären. Als Beispiel nennte der CSU Stadtrat den Verkehr in der Altstadt. Es müssten hier Lösungen her und zwar umsetzbare und machbare Lösungen. Die „Abstrafungswahl“ so Florian Zecha sollte uns nicht allzu lange im Weg stehen, eigene Konzepte für den Ort zu erstellen. Dies sah auch Wolfgang Böhm so. Böhm wolle hier neue Mitglieder und alle Bevölkerungsschichten begeistern. „Mit einem klaren Programm kann jeder Bürger angesprochen werden und mit Inhalten überzeugt werden“, so Böhm. Gärtnermeister Gundo Steiner sieht in manchen Parteien schlicht keine Alternative. „Es bringt nichts, immer nur dagegen zu sein ohne eigene machbare Konzepte vorzulegen.“ Steiner ergänzte weiter, dass die meisten Landwirtschaftsminister in den Ländern von der grünen Partei kommen und hier eben meist entgegen der Landwirtschaft arbeiten. Berthold Schmid brachte daraufhin auch das Thema der Energieversorgung auf und kam auf Wasserkraftwerke zu sprechen.

„Die Österreicher lachen uns heute noch aus, dass wir z.B. die Innkraftwerke verkauft haben. Sie bauen eins nach dem anderen und jedes dieser Kraftwerke hat einen positiven Anteil am Energiehaushalt.“ Ein weiteres Thema sprachen Alexander Schug und Marlene Wittscheck an. Laufen lobe sich immer als Kulturhauptstadt des Rupertiwinkels. Dies sahen die beiden ein wenig anders. Neben den Salzachfestspielen fände nicht mehr viel statt. Weder Stadtfeste, noch weitere Festivitäten. Natürlich, da waren sich die Anwesenden einig, gäbe es immer schärfere Vorschriften, dennoch so Schug „ist es kein Ding der Unmöglichkeit, kulturelle Veranstaltungen für die Allgemeinheit und für Jung und Alt auf die Beine zu stellen.“ In einer fruchtbaren Diskussion kamen viele Ideen auf, die in den nächsten Monaten außerhalb als auch im Stadtrat angesprochen werden sollen, um hier für alle Bürger etwas zu bewirken und zu verbessern.

Ortsvorsitzender Salomon bestätigte den Eindruck und machte deutlich, dass die CSU weiterhin eine Volkspartei sei und hier alle Bürger ansprechen müsse und dabei auch alle Strömungen mitnehmen muss. Dennoch aber ein eigenes Profil ausstrahlen sollte, mit dem nicht nur die Stammwählerschaft, sondern auch die Wähler angesprochen werden, die eine Partei, die klar in der Mitte und auch Rechts der Mitte steht, vermisse. „Ich glaube, dass auch viele junge Mitbürger eine gewisse Sehnsucht nach einer solchen Partei und nach der „alten“ CSU habe“, so der Orts-und Fraktionsvorsitzende der CSU.

Pressemitteilung Christian Schmidbauer

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