Bund Naturschutz sieht Gefahr für denkmalgeschützte Gebäude

Kein Silvesterfeuerwerk in der Altstadt Laufen

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Feuerwerke wie zum Beispiel hier beim Rupertikirtag in Salzburg soll es zu Silvester in Laufen nicht mehr geben, zumindest in der Altstadt werden sie untersagt.
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Laufen. - Bis zur Silvesternacht sind zwar noch drei Monate Zeit aber für Verbote und Verordnungen zum Silvesterfeuerwerk ist es schon höchste Zeit. So beschäftigte sich der Stadtrat in seiner jüngsten Sitzung mit einem Bund Naturschutz-Antrag, der ein Verbot von Silvesterfeuerwerken in der historischen Altstadt forderte.

Der Stadtrat stimmte einstimmig für ein Verbot von Silvesterfeuerwerken in der Altstadt. Bürgermeister Hans Feil will diesen Beschluss nun auch seinem Kollegen in Oberndorf schicken, „vielleicht macht Oberndorf ja auch mit“. Oberndorfs Bürgermeister Georg Djundja bestätigt, dass er den Beschluss aus Oberndorf schon bekommen hat, „wir werden das in einem Gremium beraten“.

Der Stadtplatz von Laufen wird in jeder Silvesternacht naturgemäß von Besuchern auch für das Abbrennen von Raketen und Knallkörper genutzt, dabei käme es aber auch immer öfters zu einem leichtfertigen Umgang „und damit auch zu einem erheblichen Gefahrenrisiko für Personen und auch für Gebäude“, die in Laufen oft historisch und daher denkmalgeschützt sind. Genau dieser Hintergrund liefert nun auch die Voraussetzung, Feuerwerke in diesem Bereich zur Gänze zu verbieten, wie vom Bund Naturschutz in seinem Antrag auch gefordert.

Dass die Laufener dann eben woanders hingehen würden könnte man wohl nicht verhindern, „aber wir können natürlich appellieren, auf ein Feuerwerk zu verzichten“, so Feil. Die Frage von Stadtrat Klaus Hellenschmidt, wer denn dieses Verbot in der Silvesternacht eigentlich kontrollieren werde beantwortete Feil mit „die Bürger selbst“.

hud

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