Politisches Frühschoppen JU Laufen:

Bürgermeister Feil einer der größten Erfolge

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Politisches Frühschoppen JU Laufen.

Laufen - Beim Frühschoppen der Jungen Union ging es vorrangig um Belange der Kreispolitik. Kernthemen waren Infrastruktur, Wirtschaft und Energie.

Am vergangenen Samstag konnte Ortsvorsitzender Tobias Starnecker neben Bürgermeister Hans Feil und zahlreich erschienenen JUlern noch mehrere amtierende Stadträte sowie Stadtratskandidaten der CSU Laufen-Leobendorf zum Politischen Frühschoppen der Jungen Union Laufen begrüßen.

Nach einer kurzen Einführung zu den anstehenden Wahlen, insbesondere nochmaliger Vorstellung des JU-Spitzenkandidaten Christian Burr, stellte Starnecker den versammelten JUlern und CSUlern die Gäste des Frühschoppens vor. Neben dem amtierenden Stadtrat Manfred Burr, konnte noch der Kreistagsspitzenkandidat der JU BGL Maximilian Lederer als Redner gewonnen werden. Auf die moderierten Fragen des JU-Vorsitzenden stellte Manfred Burr seinen politischen Werdegang sowie die Highlights seiner Arbeit als Stadtrat vor.

Nach dem Zuzug von Freilassing nach Laufen engagierte er sich in der Freiwilligen Feuerwehr, beim SV Leobendorf sowie im Pfarrgemeinderat. Zudem war er an den in Laufen entstehenden Bürgersolaranlagen federführend beteiligt. Von diesem gesellschaftspolitischen Grundfundament war es nur noch ein „kleiner“ Schritt sich in der Kommunalpolitik, also „vor Ort“ zu engagieren. Bei den Stadtratswahlen 2002 war Burr eigentlich nur als „Listenfüller“ vorgesehen, konnte aber dennoch überzeugend in den Stadtrat einziehen.

Bei diesen Wahlen erhöhte die CSU ihre Stadtratsposten von sechs auf acht und stellte mit Hans Feil den zweiten Bürgermeister. Auch in der zweiten Amtszeit Burrs, konnte die CSU ihre acht Sitze behaupten und sogar Bürgermeister Hans Feil ins Amt bringen. Die Wahl von Hans Feil zum Ersten Bürgermeister der Stadt Laufen nannte Burr als einen der größten Erfolge in seiner Zeit als aktiver Stadtrat. Als eine der politisch wichtigsten und weitreichendsten, wenn auch umstrittensten Entscheidungen der letzten Jahre, erachtete Burr  die  Abstimmung über die Umfahrungsstraße.

JU-Kandidaten brauchen „Hausmacht“ für Wahlerfolg im März

Als größtes Ärgernis der letzten zwölf Jahre im Stadtrat schätzte Burr die nicht erfolgte alternative Energieversorgung in der Siedlung Dammhausacker in Leobendorf ein, welche seiner Meinung in den Mühlen der Verwaltung versandete. Überdies sei auch die Namensgebung der Straßen in Oberheining aufgrund der Namensgleichheit mit Laufener Ortsteilen im Hinblick auf eine klare Alarmierung von Rettung, Feuerwehr und Polizei problematisch.

Das Ende seiner aktiven Stadtratszeit begründete Burr mit den andauernden Querelen im Stadtrat mit den verschiedenen vertretenen Fraktionen sowie einem schlechter werdenden Klima.

Anschließend bestand die Gelegenheit Fragen an den Stadtrat Burr zu stellen. Severin Surrer wollte wissen, welches Energiekonzept sich Burr für die Stadt Laufen vorstelle. Burr nannte hierbei einen Energiemix aus der energetischen Nutzung der Wasserkraft der Salzach und Photovoltaik-Anlagen, welche bestenfalls in Bürgerkonzepten verwirklicht werden, um eine enge Anbindung an die Stadt Laufen sicherzustellen. Auf die Frage von Starnecker hin, welche Tipps er für die jungen Stadtratskandidaten der JU, Rupert Surrer, Christian Burr und ihn selbst habe, nannte Manfred Burr neben nachhaltigem Engagement in Vereinen und Organisationen, einer effektiven Öffentlichkeitsarbeit noch das Erfordernis einer „Hausmacht“ in Laufen. Eine „Hausmacht“ sieht Manfred Burr in einem bekannten Namen sowie langem und stetigem Engagement in Vereinen und Verbänden in der Stadt Laufen.

Zukünftige Kernpunkte in der Kreispolitik - Infrastruktur, Wirtschaft und Energie

Maximilian Lederer stellte seine Ansichten und Visionen zur Kreispolitik vor und stellte fest, dass die JU Laufen eine Macht im Kreisverband BGL ist. Zum Beginn seiner Ausführungen stellte Lederer nochmals heraus, dass die JU BGL für die Kreistagswahlen 2014 insgesamt sieben gutplatzierte Kandidaten stellt, unter anderem Christian Burr auf Platz 54.

Für die Kreispolitik der nächsten Jahre benannte Lederer drei wichtige Bereiche: Infrastruktur, Wirtschaft und Energie.

Im Bereich Infrastruktur sei der Ausbau schnellen Internets eine Grundvoraussetzung, dass der Landkreis in den folgenden Jahren noch mehr als attraktiver Arbeits- und Wohnort bestehen kann. Als schon jetzt verbuchten Erfolg nannte Lederer die Umstellung der stark defizitären Nachtschwärmerlinien auf alternative Konzepte, was unter anderem auf einem Vorschlag der JU BGL beruht. Für den Themenkomplex Wirtschaft und Arbeit wünscht sich Lederer in Zukunft eine sinnvolle Flächennutzung und sparsamen Umgang mit der Ressource Boden. Gleichwohl sagte er, dass eine starke Wirtschaft verbunden mit Gewerbesteuereinnahmen erforderlich ist, um die Ausgaben des Landkreises zu decken. Die theoretische Vision einer Weiterentwicklung des Standorts Berchtesgadener Land zu einem Hightech-Standort ist erforderlich, um die Attraktivität der Region noch weiter zu steigern.

Als drittes Standbein der zukünftigen Politik sieht Lederer das Mammut-Projekt energieautarker Landkreis BGL. Dieses ist nach Auffassung der JU BGL nur mit der Realisierung einer energetischen Nutzung der Salzach sowie einem klugen Mix aus Einsparungen und alternativen Energiegewinnungsanlagen zu bewältigen. Abschließend wünschte Maximilian Lederer der JU Laufen viel Erfolg bei den anstehenden Wahlen und den Einzug der JU Kandidaten in den Laufener Stadtrat.

Nach dem Schlusswort des Kreistatsspitzenkandidaten bedankte sich Tobias Starnecker mit einem kleinen Geschenk bei beiden Referenten Manfred Burr und Maximilian Lederer und stimmte seine JUler auf einen guten und interessanten Wahlkampf ein.

Pressemitteilung Junge Union Laufen

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