Genaue Auswertung der Laufener Bürgerbefragung

So klein ist die Gruppe der Kreisverkehr-Gegner

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Laufen - Der Mini-Kreisel war lange umstritten und das Gesprächsthema Nummer 1 in der Stadt - die genaue Auswertung der Bürgerbefragung zeigt aber, dass viele doch zufrieden damit waren.

Von Mitte Februar bis zum 30. März konnten die Laufener ihre Meinung kundtun: Der Fragebogen stand online und im Rathaus zur Abholung bereit und konnte per Post oder E-Mail zurückgeschickt werden. 165 Antworten hat die Stadt bekommen. Nachdem wir bereits über die grobe Tendenz des Ergebnissen berichteten, steht jetzt das genaue Auszählungsergebnis fest.

  • 75,2 Prozent bewerteten mit "sehr gut" oder "gut" (124 Stimmen)
  • 12,7 Prozent bewerteten mit "befriedigend" (21 Stimmen)
  • 12,1 Prozent bewerteten mit "schlecht" (20 Stimmen)

Ende August 2017 wurde mit der dreimonatigen Testphase des Kreisverkehrs begonnen. Wegen des ersten Schnees wurde er Ende November wieder abgebaut, weil die Mittelinsel für Räumfahrzeuge zum Hindernis geworden wäre. Ziel war vor allem, dass durch den langsameren und kontinuierlicheren Verkehr Fußgänger einfacher über die Straße kommen. Die Idee hatte das Staatliche Bauamt in Traunstein.

Feil befürchtet "Monster-Baustelle"

Teil 1 des Fragebogens.

Das Staatliche Bauamt und der Stadtrat Laufen werden noch darüber zu entscheiden haben, ob der Mini-Kreisel zu einer Dauereinrichtung wird. "Dann müsste der Marienplatz aber groß angepackt werden, weil auch bestimmte Hausanschlüsse gemacht werden müssen. Das gäbe eine Monster-Baustelle", gab Bürgermeister Hans Feil in der jüngsten Stadtratssitzung aber zu bedenken.

Teil 2 des Fragebogens.

Konkret wurde in der Bürgerbefragung unter anderem gefragt, ob sich der Verkehrsfluss durch den Mini-Kreisel verbessert hat, ob das Überqueren am Marienplatz für Fußgänger einfacher geworden ist, ob Anwohner mehr Lärm ertragen mussten oder ob Radfahrer mit der neuen Verkehrssituation Probleme hatten.

xe

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