Wird Kreisverkehr zur Dauereinrichtung?

Bürgerbefragung zum Mini-Kreisel: Das ist das Ergebnis

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Laufen - Die Skepsis war anfangs groß: Viele schienen mit dem Kreisverkehr am Marienplatz nicht zurecht zu kommen. Die Stadt startete eine Bürgerbefragung zum Mini-Kreisel - jetzt liegen Ergebnisse vor.

Von Mitte Februar bis zum 30. März konnten die Laufener ihre Meinung kundtun: Der Fragebogen stand online und im Rathaus zur Abholung bereit und konnte per Post oder E-Mail zurückgeschickt werden. 165 Antworten hat die Stadt bekommen, "75 Prozent bewerten den Kreisverkehr als sehr gut bis gut", so Helmuth Putzhammer von der Stadtverwaltung gegenüber BGLand24.de. 

Ämter und Stadtrat werden endgültig über Zukunft entscheiden

Teil 1 des Fragebogens.

Konkret wurde unter anderem gefragt, ob sich der Verkehrsfluss durch den Mini-Kreisel verbessert hat, ob das Überqueren am Marienplatz für Fußgänger einfacher geworden ist, ob Anwohner mehr Lärm ertragen mussten oder ob Radfahrer mit der neuen Verkehrssituation Probleme hatten. "Auch bei dem freien Feld für sonstige Bemerkungen gab es viele positive Rückmeldungen der Bürger", so Putzhammer.

Teil 2 des Fragebogens.

Jetzt werden Detailgespräche mit dem Landratsamt und dem Staatlichen Bauamt geführt, wie es weitergehen soll. Gut möglich, dass der Mini-Kreisel am Marienplatz zur Dauereinrichtung wird, denn auch die Behörden sind vom Funktionieren überzeugt: "Aber auch die Umgestaltung des Marienplatzes muss dann dabei berücksichtigt werden", so Helmuth Putzhammer. Letztendlich wird auch der Stadtrat noch einmal darüber beraten.

Dreimonatige Testphase im vorigen Jahr

Ende August 2017 wurde mit der dreimonatigen Testphase des Kreisverkehrs begonnen. Wegen des ersten Schnees wurde er Ende November wieder abgebaut, weil die Mittelinsel für Räumfahrzeuge zum Hindernis geworden wäre. Ziel war vor allem, dass durch den langsameren und kontinuierlicheren Verkehr Fußgänger einfacher über die Straße kommen. Die Idee hatte das Staatliche Bauamt in Traunstein

Nachdem schon viele Versuche zur Verbesserung des Verkehrsablaufes am Marienplatz zuvor scheiterten, war der Mini-Kreisel "die einzig noch verbleibende Möglichkeit", so die Stadtverwaltung. 

xe

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