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Die lange Nacht der Planeten

Laufen - "Die lange Nacht der Planeten" findet am Samstagabend auch auf der Sternwarte des Rottmayr-Gymnasiums in Laufen statt.

Die Astronomische Arbeitsgruppe Laufen e.V. (AAL) schließt sich am kommenden Samstag dem inzwischen 10. Astronomietag unter dem Motto "Die lange Nacht der Planeten" an, der von der Vereinigung der Sternfreunde e.V. (VdS) organisiert wird. An dieser gemeinsamen Aktion beteiligen sich zahlreiche Sternwarten, Planetarien und astronomische Vereine in Deutschland und der Schweiz. Die Veranstaltung findet auf der Sternwarte des Rottmayr-Gymnasiums statt. Beginn ist um 19.30 Uhr.

Der Vortragsteil des Abends beginnt mit einer Einführung in den gerade sichtbaren Sternenhimmel von Otto Pilzer, zu der jeder Besucher eine aktuelle Sternkarte erhält. Dabei wird u.a. auch erklärt, wie man Sternkarten verwendet und welche Bedeutung der astronomische Begriff "Magnitude" hat.

Der dann folgende Diavortrag 'Reise durch unser Sonnensystem' vom gleichen Referenten geht aus von unserem Zentralgestirn, der Sonne, und führt anhand vieler anschaulicher Bilder bis über den derzeit äußersten Planeten Neptun hinaus: Pluto hat zwar nur noch den Status eines Zwergplaneten, wird aber deswegen nicht übergangen. Dabei werden alle Planeten sowie eine Auswahl ihrer zum Teil zahlreichen und farbenprächtigen Monde vorgestellt, und die Besucher lernen einige wissenswerte Details unseres Sonnensystems kennen.

Im Anschluss daran können Besucher an einer Führung von StD i.R. Gerardo Inhester durch die Sternwarte teilnehmen, und es besteht unter seiner Leitung bei klarem Himmel die Möglichkeit zur weiteren Beobachtung des Sternenhimmels durch die Teleskope.

Im Mittelpunkt der Beobachtungen werden diesmal der Mars und der Ringplanet stehen. Unser rötlicher Nachbar im All stand genau vor drei Wochen in Opposition zur Sonne, ist daher nahe bei der Erde, erscheint deswegen im Teleskop ziemlich groß und kann fast die ganze Nacht beobachtet werden. Der riesige Gasplanet Saturn befindet sich Mitte April in Opposition zur Sonne und ist auch hervorragend zu beobachten. Seine Ringe kennt jeder, aber wer weiß, dass sie alle 15 Jahre kaum zu beobachten sind, weil wir sie dann - wie es auch vor drei Jahren der Fall war - genau von der Seite sehen?

Falls es die Sichtbedingungen erlauben, richten sich die Teleskope ansonsten auf einige andere interessante Deep-Sky-Objekte des Sternenhimmels. Dazu gehören beispielsweise offene Sternhaufen wie M44 oder Kugelsternhaufen wie M13.

Da bei der Beobachtung Außentemperatur herrscht, werden die Besucher gebeten, sich entsprechend warm anzuziehen. Die Mitglieder des Astronomievereins (AAL) beantworten außerdem gerne Ihre Fragen zur Himmelskunde. Sie finden Informationen über die Astronomische Arbeitsgruppe Laufen e.V. einschließlich aller Veranstaltungen auch im Web unter www.sternwarte-laufen.de/

Pressemitteilung Astronomische Arbeitsgruppe Laufen e.V.

Rubriklistenbild: © pa

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