Wo kommt der Regenbogen her?

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Mit Engagement und Freude gehen die „Kleinen Entdecker“ gemeinsam mit Freiwilligen an naturwissenschaftlichen Fragestellungen heran – und finden es toll, wenn der Sauerstoff von einem Glas zum anderen blubbert.

Freilassing - Wer wissen will, wo der Regenbogen her kommt oder warum es keine eckigen Seifenblasen gibt, der kann die Kinder aus dem Kindergarten Schumannstraße in Freilassing fragen.

Denn sie sind „Kleine Entdecker“ und machen sich seit Frühling 2013 daran, ihre Fragen zu Naturphänomenen selbst zu beantworten und ihren Forscherdrang zu stillen. Am Freitag haben sie in ihren Kindergarten zu einem Forscher-Parcours eingeladen und an drei Stationen den Gästen gezeigt, was sie in den vergangenen Monaten gemeinsam an spannenden Entdeckungen gemacht haben.

„Kleine Entdecker“ ist ein Bildungsprojekt für Kinder in Kindergärten und Kindertagesstätten, das die Landesarbeitsgemeinschaft der Freiwilligenagenturen/Freiwilligen-Zentren (lagfa Bayern) seit 2012 an ausgewählten Standorten in nahezu allen bayerischen Regierungsbezirken durchführt. Der Kindergarten Schumannstraße gehört zu den 10 Einrichtungen, die von der Freiwilligenagentur Berchtesgadener Land betreut werden. Die Bayerische Landesbausparkasse (LBS) und die Bayerische Sparkassenstiftung unterstützten das Projekt zu gleichen Teilen mit insgesamt 60.000 Euro pro Jahr und stellen mit diesem sozialen Engagement sicher, dass die Idee vom Forschergeist in die Fläche getragen werden kann.

Phänomene experimentell erkunden macht Großen und Kleinen Freude und die Projektunterstützer erleben hautnah wie gut ihre Spende angelegt ist.

Die fachlich geschulten Freiwilligen unterstützen das pädagogische Fachpersonal bei ihrer Aufgabe. 19 Ehrenamtliche sind mittlerweile im Landkreis unterwegs. Christine Schwaiger, Projektleiterin bei der Freiwilligenagentur, zieht eine durchweg positive Bilanz nach fast zwei Jahren: „Es ist sehr schön zu sehen, wie die Kinder und die Freiwilligen zusammen Neues im Alltäglichen entdecken, einen bunten Regenbogen oder schillernde Seifenblasen. Unsere Freiwilligen sind mit sehr viel Engagement und großer Freude dabei und erzählen begeistert von ihren Erlebnissen mit ‚ihren’ jungen Forschern.“ Kindergartenleiterin Iris Althammer bestätigt: „’Kleine Entdecker’ gewährt den Kindern einen experimentellen Zugang zu naturwissenschaftlich-technischen Themen, der ihrem Forscherdrang und ihrer Welt entspricht. Es weckt bei ihnen die Neugierde und erweitert spielerisch das Wissen. Die Kinder freuen sich immer sehr auf den Tag mit den Freiwilligen. Auch die Eltern bringen sich ein. ‚Kleine Entdecker’ ist eine Bereicherung für unsere Arbeit insgesamt.“

Gabriele Hutterer von der LBS dankte den Erzieherinnen und den ehrenamtlichen Helfern: „Mit finanziellen Mitteln ein Projekt zu unterstützen und damit die Voraussetzung zur Umsetzung zu leisten, ist das eine. Das tun wir von der LBS Bayern sehr gerne. Aber es mit Leben zu füllen und zum Erfolg zu bringen, das können nur Sie. Ihnen, den motivierten Erzieherinnen und Erziehern und den Freiwilligen, die nicht nur ihre Zeit, sondern auch ihr in qualifizierten Workshops erworbenes Wissen mitbringen, gebührt daher unser ganz besonderer Dank.“ Reinhard Bernauer, Sparkasse Berchtesgadener Land, ergänzt: „Naturwissenschaft und Technik spielen in vielen Berufsfeldern eine Rolle. Das gilt für internationale Konzerne wie für das heimische Handwerk. Wenn wir unseren Kindern die Möglichkeit geben, schon in jungen Jahren ihrer Neugier und ihrem Forscherdrang nachzugehen, dann ist das nicht nur Bildungsförderung, wir fördern damit ganz konkret auch unsere Region. Wir freuen uns daher sehr, dass wir als Sparkasse mit unserer Bayerischen Sparkassenstiftung die ‚Kleinen Entdecker’ hier in Freilassing unterstützen können.“

Lutz Feiler, der als Vertreter von Landrat Georg Grabner anwesend war, zeigte sich sehr angetan: „Man erlebt, dass Kinder sich im Vorschulalter für naturwissenschaftliche Fragestellungen begeistern lassen. Sie erkunden Phänomene eigenständig experimentell, stellen Thesen auf, sie sind kleine Entdecker, kleine Wissenschaftler. Durch das spielende Entdecken der Naturwissenschaften und ihrer Methodik bleiben diese bei den Kindern positiv im Gedächtnis. Naturwissenschaftliches Experimentieren im Kindergarten hilft sicher die Akzeptanz der Naturwissenschaften in unserer Gesellschaft zu verbessern und das ist zukunftsentscheidend für unsere Gesellschaft.“

Alle interessierten Kindertageseinrichtungen und Freiwillige im Landkreis sind herzlich eingeladen sich bei Christine Schwaiger in der Freiwilligenagentur BGL zu melden, entweder per E-Mail an schwaiger@startklar-jugendhilfe.de oder unter Telefon (08654) 585175.

Pressemitteilung LRA BGL

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