Schnalzer "rund um den Waginger See"

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Es gab ein starkes Teilnehmerfeld beim Schnalzen "Rund um den Waginger See".

Roth - "Seid`s gschickt? Aufdraht, oane, zwo und de dritte geht aso" - so hieß es am Sonntag beim Schnalzen "Rund um den Waginger See" in Roth.

Am Sonntag, den 5. Februar, fand in Roth, Gemeinde Kirchanschöring, das Schnalzen "Rund um den Waginger See" statt. Nachdem 2011 die Rothler Schnalzer das große Rupertischnalzen mit 1800 Teilnehmern ausgerichtet hatten, beauftragte man sie heuer, das Gemeindeschnalzen "Rund um den Waginger See" zu organisieren.

Am Sonntag hieß es dann: "Seid`s gschickt? Aufdraht, oane, zwo und de dritte geht aso". An dem Wettkampf nahmen 19 Jugendpassen und 26 Allgemeinpassen teil. Bei einem Schnalzerdurchgang geht es darum, dass die einzelnen Pascher exakt gleichmäßig nach hinten durch die Passe laufen und dann der Erste wieder draufschnalzt ohne eine Lücke zu merken. Die Preisrichter sitzen in einem geschlossenen Raum, in dem sie nur die Knallreihenfolge hören, aber nicht sehen können wer momentan schnalzt, somit kann keine Befangenheit oder Bevorzugung aufkommen.

Das Schnalzbrauchtum in Roth

Der Höhepunkt des Aperschnalzens wird am Sonntag, 12. Februar 2012, von der "Freidlinger Pass" ausgerichtet. Es ist das 59. "Rupertigau-Preisschnalzen" und findet in Teisendorf statt.

Das Aperschnalzen wurde bereits vor 200 Jahren urkundlich erwähnt. Mit dem lauten Knallen der Peitschen sollen die bösen Geister des Winters vertrieben werden. Geschnalzt wird im Rupertiwinkel, drent und herent der Salzach vom Stephanitag bis zum Aschermittwoch. Dann kann das Frühjahr kommen.

Aktivnews

Quelle: chiemgau24.de

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