Kern gibt Informationen aus erster Hand

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Die CSU-Mitglieder um Ortsvorsitzenden Markus Wallner (mittig) und 1. Bürgermeister Bernhard Kern (links).

Saaldorf-Surheim - Bürgermeister Kern brachte "seine" CSU-Mitglieder auf den neuesten Stand: Themen waren unter anderem Wasserkraft oder Verkehr - und eine hitzige Debatte über die Salzburger Nachbarn.

Der CSU-Ortsverband Saaldorf-Surheim veranstaltete vor kurzem eine offene Vorstandssitzung zu aktuellen Themen aus der Gemeinde. Ortsvorsitzender Markus Wallner durfte zahlreiche Mitglieder im Gasthaus Lederer in Surheim begrüßen. Bernhard Kern konnte den Mitgliedern von seiner mittlerweile halbjährigen Arbeit als erster Bürgermeister der Gemeinde Saaldorf-Surheim berichten und ihnen mitteilen, dass er mittlerweile sehr gut eingearbeitet ist. Die politischen „Kern“-Themen reichten von der Baulandpolitik über Verkehrsthemen, wie der Ausbau der Staatsstraße 2104 bis zum Thema Phosphateintrag Abtsdorfer See bis hin zum aktuellen Stand der Salzach-Wasserkraftnutzung. Bernhard Kern berichtete den Zuhörern, dass er im Rathaus, im Bauhof und den gemeindlichen Kindereinrichtungen wie Kindergärten und Kinderkrippen eine hervorragend aufgestellte und effektive Verwaltung vorgefunden hat, die ihn bei der Einarbeitung sehr gut unterstützte. Bernhard Kern konnte den Versammlungsteilnehmern weiter berichten, dass für die Betreuung der jungen Gemeindebürger in den Kindergärten und Kinderkrippen derzeit rund 40 Mitarbeiter tätig sind.

Nach diesem kurzen Überblick folgte vom ersten Bürgermeister ein Überblick über die momentan laufenden Baumaßnahmen. In der Versammlung wurde berichtet, dass im Frühjahr mit der Erschließung der beiden Baugebiete Saaldorf Nordost und Surheim Spitzauerwiese begonnen werde. Leider konnte Bernhard Kern den Zuhörern im Anschluss keine positiven Nachrichten bezüglich des Einheimischenmodells übermitteln. Zurzeit erfolgt eine rechtliche Überprüfung der Vergaberichtlinien für „Einheimischen Modelle“ vor dem europäischen Gerichtshof. Wie dieses Ergebnis definitiv aussehen werde, konnte von Bürgermeister Bernhard Kern noch nicht abschließend beantwortet werden. Von einigen Mitgliedern wurden aber die Wünsche geäußert, dass die Grundstücke abhängig von der Einkommenssituation auch weiterhin bevorzugt an einheimische Mitbürger vergeben werden soll, wenn dies weiterhin möglich ist. Es wurde von den Mitgliedern der Vorwand vorgebracht, dass man, wenn möglich im Innenbereich eine dichtere Bebauung zulassen sollte, um somit mit dem wertvollen Gut Grund und Boden sparsam umgegangen wird.

Bürgermeister Bernhard Kern konnte auch berichten, dass das Rathaus in den kommenden Jahren energetisch saniert wird und ein behindertengerechter Umbau erfolgen wird. Im Blick auf die weitere Sanierung der Salzach konnte der Bürgermeister keine positiven Nachrichten übermitteln. Momentan ist die Realisierung eines Kraftwerkes in weiter Ferne, da in Österreich im Uferbereich der Salzach ein Naturpark errichtet werden soll. Diese Nachricht löste bei den anwesenden Versammlungsbesuchern eine heftige Diskussion aus. Die Versammlungsteilnehmer äußerten ihren Unmut über die österreichischen Nachbarn, dass von dieser Seite immer wieder Entscheidungen getroffen werden ohne diese vorher mit den bayerischen Nachbarn abzustimmen. Die Versammlungsteilnehmer waren der gleichen Meinung wie Bürgermeister Bernhard Kern, dass zukünftig wieder mehr ein Miteinander erfolgen müsse und die Zusammenarbeit wieder verbessert werden muss. Wie es mit der Uferbefestigung, einer angedachten Teilverlegung des Uferweges bzw. Treppelweges an der Salzachau im Gemeindebereich weitergeht, wird die Anliegerversammlung am 27. November ergeben, zu der das zuständige Wasserwirtschaftsamt einlädt.

Der Bürgermeister ging auf die neue Situation mit den im November zu erwartenden 35 Flüchtlingen ein. Er konnte berichten, dass die Gemeinde Saaldorf-Surheim bereits erste Zusagen von Besitzern zurzeit nicht genutzter Immobilien und Häuser habe, dass diese die Wohnungen für die Flüchtlinge zur Verfügung stellen werden. Weiter konnte er auch berichten, dass sich bereits eine große Anzahl von Freiwilligen für die Betreuung der Flüchtlinge gemeldet haben und diese einen Hinweis auf eine positive Unterstützung der Bevölkerung für diese neue Situation schließen lasse. Aber auch die Kirchen und karitativen Einrichtungen haben bereits ihre Unterstützung zugesagt.

Natürlich wurde auch über das Thema Breitbandversorgung bei dieser Versammlung von den Teilnehmern aufgegriffen. Bürgermeister Kern konnte berichten, dass momentan ein landkreisweite Überprüfung und Ermittlung der notwendigen Investitionen für den Breitbandausbau von einem Büro ermittelt werden. Der Bürgermeister hofft sich dadurch, dass anschließend in den besonders schlecht versorgten Außenbereichen die Versorgungsituation erheblich verbessert werden kann.

Der erste Bürgermeister der Gemeinde Saaldorf-Surheim gab auch noch einen kurzen Sachstandsbericht zum aktuellen Stand des Ortsentwicklungskonzepts wieder. Im Januar 2015 finden hierzu in Saaldorf und Surheim sogenannte ‘Wirtshausgespräche‘ statt, in denen weitere Anliegen und Anregungen aus der Bevölkerung eingebracht werden können. Der Bürgermeister hofft auf eine rege Teilnahme und Interesse aus der Bevölkerung an den bevorstehenden öffentlichen Veranstaltungen.

Mit Interesse verfolgten die anwesenden CSU-Mitglieder die Beiträge, beteiligten sich an den Diskussionen und brachten Ideen und Vorschläge ein.

Als nächste Veranstaltung findet am Freitag, 14. November, eine Betriebsbesichtigung von der Hans Huber Malergeschäft GmbH in Obersurheim statt. Hierzu lädt der CSU-Ortsverband Saaldorf-Surheim alle Mitglieder und interessierten Bürgerinnen und Bürger recht herzlich ein. Treffpunkt ist um 15 Uhr im EurimPark 13.

Pressemeldung der CSU Saaldorf-Surheim

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