Hochwasser: Laufen hatte Glück

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Viel hat nicht mehr gefehlt, dann wäre die Laufener Altstadt unter Wasser gestanden.

Laufen - Es war eine bange Nacht für die Laufener, vor allem für die Bewohner der Altstadt. Fast wäre sie in der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag geflutet worden.

"Wir haben unwahrscheinliches Glück gehabt", zeigt sich Bürgermeister Hans Feil gegenüber bgland24 erleichtert. Er war in der kritischen Nacht noch im Urlaub und betete unter italienischer Sonne, dass der Regen endlich aufhört. Scheinbar hat es was geholfen. Denn kurz bevor das Stadtoberhaupt seine Ferien abbrechen wollte, hörte es auf zu regnen und der Pegel der Salzach sank langsam wieder.

"Hätte es auch nur einen Tag weiter geregnet, hätten wir keine Chance mehr gehabt", weiß Feil. "Der angekündigte Scheitelpunkt lag über dem des 2002er Hochwassers." Doch die tapferen Floriansjünger der Feuerwehr Laufen meisterte einen Kraftakt und wurden belohnt.

Gerade hatten sie mit der Zeltparty die Feierlichkeiten zu ihrem 150-jährigen Bestehen begonnen, da musste der Großteil der Einsatzkräfte schon ausrücken, um die ersten vollgelaufenen Keller auszupumpen. Nebenbei füllten sie 500 Sandsäcke und informierten die Salzach-Anwohner, dass mit einer Überflutung zu rechnen ist. Die Gott sei Dank nicht kam.

Deshalb wird die Stadt die an den Radwegen entlang der Salzach entstandenen Schäden jetzt gerne beseitigen.

red-bgl24/cz

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