Grünen/Bürgerliste Freilassing

Nahwärmenetz: Bilanz nach vier Jahren

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Wimmern - Die Idee eines Nahwärmenetzes, die einige Bewohner vor vier Jahren hatten, hat sich ausgezahlt. Dies bestätigte der Betreiber jetzt gegenüber den Grünen/Bürgerliste Freilassing.

Die Betreiber des Nahwärmenetzes in Wimmern, Gemeinde Teisendorf, ziehen nach vier Jahren Betrieb eine positive Bilanz.

Die Grünen/Bürgerliste Freilassing folgte einer Einladung der Betreiber des Nahwärmenetzes in Wimmern, Gemeinde Teisendorf. Die Stadtratskandidaten der Freilassinger Grünen/Bürgerliste, Architekt Dipl. Ing. Kaspar Müller, und Energieberater Gerhard Marx waren neugierig wie sich das Nahwärmenetz in den ersten vier Jahren bewährt hat, welches die Freilassinger Grünen bereits 2010 nach der Inbetriebnahme besichtigt hatten.

Der Grüne Teisendorfer Gemeinderat Matthias Spiegelsberger, einer der Mitgesellschafter der GbR, berichtete den Besuchern auf dem Weg zur Heizungsanlage von der vorausschauenden Planung der Rohrleitungstrasse.

Als in Wimmern die Straßen für das Verlegen von Kanalrohren aufgegraben werden mussten, sei einigen Bewohnern die Idee gekommen, die Gelegenheit zu nutzen, um ein Nahwärmenetz mit in die Straße zu legen.

Leider konnte diese Maßnahme nicht mehr zeitgerecht umgesetzt werden, da die Planung eines Nahwärmenetzes auch seine Zeit bräuchte.

Also seien die findigen Wimmerer darangegangen, auf Höhe der Häuser Rohre Quer in die Straße zu legen.

So konnten sie nach Fertigstellung der Straße, die Nahwärmetrasse neben der Straße verlegen und mit den Querungen die Häuser auf der anderen Straßenseite anschließen. Die Länge dieses Wärmenetzes betrug beim Erstausbau 490 Meter.

Inzwischen wurden aber weitere Häuser an das Nahwärmenetz angeschlossen, welches dadurch inzwischen auf eine Länge von 555 Metern angewachsen ist.

Durch die neuen Anschlussnehmer zeige sich ebenso wie durch den nach wie vor niedrigen Bezugspreis für die Wärme (60 Cent für 10 KWh = 1 Liter Heizöl), dass sich das Nahwärmenetz tatsächlich bewährt hat.

Und das sei ja nicht der einzige Vorteil, den die Hackschnitzelheizung mit einer Leistung von 200 KW biete. Unter den Betreibern des Nahwärmenetzes würden sich zum einen Handwerker befinden, die selbst mit anpacken, wenn etwas an ihrem Netz zu machen ist, wie auch Landwirte, die die Hackschnitzel für ihre Anlage selbst liefern.

Modern ausgedrückt würde man dies wohl als "win-win Situation" bezeichnen.

Matthias Spiegelsberger sagte es mit seinen eigenen Worten: "Bevor wir den Saudis das Geld in den Rachen werfen, sorgen wir dafür, dass diese Wertschöpfung bei uns in der Region bleibt."

Auch wenn das Nahwärmenetz in Wimmern sicher kein Modell sein könne, das man in Freilassing eins zu eins umsetzen kann, so nahmen Kaspar Müller und Gerhard Marx sicher wertvolle Erkenntnisse mit nach Hause.

Pressemitteilung Grüne/Bürgerliste Freilassing

Rubriklistenbild: © Grüne/Bürgerliste Freilassing

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