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Mit Glockengeläut durch Teisendorf

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Der Primiziant bei seinem ersten heiligem Messopfer.

Teisendorf - Josef Fegg aus Wimmern hat am Sonntag unter großer Beteiligung der Bevölkerung sein erstes Heiliges Messopfer - seine Primiz – in Teisendorf gefeiert.

Mit dem „Schießen“ weckte die Wimmerer Nachbarschaft bereits frühmorgens ihren Primizianten - den Wenga-Seppi - und dazu läutete sämtliches Geläut, der für Seppi emotional stark prägenden Heimat-Filialkirche St. Laurentius Wimmern. In Teisendorf erwarteten ihn an die 2500 Gläubige, um ihren Primizianten in einem langen, von der Musikkapelle Teisendorf angeführten Zug durch den Ort zu seinem Primizaltar auf der Festwiese an der Turnhalle zu geleiten.

Ein Ausdruck des Staunens lag in vielen Gesichtern beim Anblick des im wahrsten Sinne des Wortes großartigen Primizaltares. Imposant dazu die Schar der ca. 80 Ministranten aus St. Andreas Teisendorf und St. Georg Oberteisendorf, die rechts und links den Altar säumten. „Den Dank und die Freude bringen wir heute zu Gott, dass er dich berufen hat und den Dank auch an dich, weil du dich hast berufen lassen.“ Pfarrer Monsignore Karl Ellmann oblag es, den Primizianten, die Geistlichkeit und alle Gläubigen zu begrüßen. „Dein Primizspruch 'Gott, du mein Gott, dich suche ich, meine Seele dürstet nach dir' ist uns im Herzen, steht über dieser Stunde“. Er segnete die Primizkerze und der Primizant entzündete sie.

Erste Primiz in Teisendorf

Die musikalische Gestaltung der Messfeier übernahm der Projektchor Teisendorf-Oberteisendorf unter Leitung von Cäcilia Sommer mit dem Jungendchor Teisendorf unter Leitung von Marina Hoiß und die Muskkapelle Teisendorf unter Leitung von Thomas Egger. Der Primizant selbst bedankte sich zum Schluß mit einem herzlichen 'Vergelts Gott' bei allen für die viele Arbeit, die getan werden musste und noch ansteht, fürs Mitbeten, Mitsingen und Mitfeiern. Es sei ein unvergesslicher Tag für ihn.

Die weltliche Feier für geladene Gäste schloss sich in der zum Festsaal umfunktionierten Turnhalle an. Groß war die Schar der Gratulanten aus Kirche und Politik, aus Verwandtschaft, Freunden und Bekannten, die den Jungen Priester mit Geschenken beglückwünschten. Dazu gab Musikkapelle Teisendorf in gewohnt hervorragender Manier mit einem Ständchen ihre Aufwartung.

Den für alle langen Tag beenden sollte eine besinnlich-ergreifend gestaltete Vesper in der Pfarrkirche St. Andreas. Dabei hörten die vielen Gläubigen als die musikalische Gestaltung die wunderschön-einfühlsam dargebotenen Lieder des A-CAPPELLA-CHORES-Weildorf, dem der Primiziant über Jahre angehörte. Beinahe voll besetzt war die Kirche mit all denen, die „sich die Schuhsohlen durchlaufen für den Primizsegen“ – und immer wieder mit persönlichen Worten spendeten die Primizianten Josef Fegg und Stefan Leitenbacher den Einzel- Primizsegen.

rf/ROHA-Fotothek

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