Glanzvolles Oldtimertreffen in Mehring

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Die Oldtimer wurden von ihren Besitzern eigens für die Veranstaltung liebevoll blank poliert.

Mehring-Teisendorf - Das Oldtimertreffen in Mehring, das heuer zum 27. Mal stattfand, hat seinen besonderen Reiz und lockte viele Zuschauer.

Das Oldtimertreffen in Mehring, das heuer zum 27. Mal stattfand, hat seinen besonderen Reiz und so waren auch wieder sehr viele Zuschauer gekommen, um die rund 500 Fahrzeuge, angefangen vom einfachen soliden Fahrrad über diesmal sehr vielen Motorräder der verschiedensten Typen mit und ohne Beiwagen bis hin zu den Prachtkarossen zu bewundern. Ihre Besitzer hatten sie mit besonders viel Liebe blank poliert, so dass sie mit der Sonne um die Wette blitzten.

Das älteste Fahrzeug war ein Benjamin, Baujahr 1921 mit 13 PS, das von seinem Besitzer stolz vorgeführt wurde. Von diesem Fahrzeugtyp gibt es außer dem vorgestellten nur noch einige wenige Exemplare in England. Mit zu den ganz alten Veteranen gehörte ein Ford aus dem Jahre 1926, ein Rover aus dem Jahr 1932 und ein Ford Köln aus dem Jahr 1933 sowie eine BMW-Limousine aus dem Jahre 1937. Alle diese Fahrzeuge sind noch für den Straßenverkehr zugelassen.

Viele der übrigen Autos waren aus den 50er und 60er Jahren des vorigen Jahrhunderts. Neben einigen Mercedes der gehobenen Klasse aus den 50er bis 70-er Jahren waren VW-Käfer der verschiedensten Baujahre genauso zu finden wie Prachtkarossen wie ein Chevrolet aus dem Jahre 1976 oder ein Cadilac, Baujahr 1959 und mehrere schnittige Sportwagen wie ein Jaguar aus dem gleichen Jahr. Daneben standen dann wieder ganz bescheiden Goggos oder Isaettas aus den 60er Jahren. Vertreten waren praktisch alle Fahrzeugtypen

Oldtimertreffen in Mehring

Auch einige Nutzahrzeuge und ein alter Borgward B 2000 A Baujahr 1957, der von 1969 bis 1993 dem Löschzug Roßdorf als Einsatzfahrzeug diente, waren zu sehen, ebenfalls mehrere alte Traktoren aus den Nachkriegsjahren.

Auch aus dem Nachbarland Salzburg waren wieder zahlreiche Oldtimerfreunde mit ihren Fahrzeugen gekommen.

Neben den vielen Autos waren alle gängigen Motorrad-Marken aus den 50er und 60er Jahren vertreten, die ältesten davon wurden noch vor dem 2. Weltkrieg gebaut und waren meist Militärmaschinen. Bei den vielen NSU- und alten BMW-Motorrädern wurden so manche Erinnerungen an frühere Zeiten geweckt. Einige Motorräder hatten Beiwägen, eines sogar einen kleinen speziellen Anhänger dabei und ein Motorrad wurde mit einem großen "Aufleger" zum Kipper umfunktioniert.

Und natürlich durften auch die alten „Drahtesel“ nicht fehlen, von denen einige schon eine ganz schöne Zahl an Jahren auf dem Rahmen hatte. Auch einige alte Traktoren waren zu sehen.

Stark gefragt war auch der Teilemarkt, an dem die Bastler die schon lange gesuchten Kleinteilen erwerben konnten.

Die Kapelle "Kellerblech" aus Steinbrünning sorgte für ausgezeichnete Stimmung, bis sie am Nachmittag von Bertl Paul abgelöst wurde.

Am frühen Nachmittag wurden noch einige Fahrzeuge vorgestellt, dann unternahmen die Traktoren noch eine kleine Rundfahrt in die nähere Umgebung.

Sehr lobenswert ist auch, dass für die Veranstaltung weder Startgeld noch Eintritt verlangt wird.

Waltraud Huber

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