1.700 Euro für Freilassinger Hochwassergeschädigte

39 Meter Kuchen für einen guten Zweck

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Übergabe des 1.700-Euro-Schecks zugunsten Freilassinger Hochwassergeschädigte des Überflutungsgebietes Heideweges durch den Gewerbeverein Ainring. Im Bild von links: Angelika Gaßner (Ainrings 1. Gewerbevereinsvorsitzende), Eugenia Fink (71-Teamleiterin Kleidung), Martin Geigl (Ainrings 2. Gewerbevereinsvorsitzender), Erika Kimmeringer, Karin Stephan (beide helfend beim Kuchenverkauf in Mitterfelden und Mitarbeiterinnen im Team 71), vorne Kammy Strohfeld (71-Teamleiterin hauswirtschaftlicher Bereich) sowie Jugendpfleger und Quartierungsmanager Michael Schweiger, Koordinator und Organisator im Werk 71.

Ainring - Der Gewerbeverein Ainring hat am Samstag den längsten Kuchen Ainrings präsentiert und gleich auch stückweise verkauft - und zwar zugunsten der Hochwassergeschädigten.

Zu den vielen solidarischen nachbarlichen Engagements aus der Gemeinde Ainring für die vom Hochwasser so arg betroffene Bevölkerung verschiedener Freilassinger Stadtbereiche gehörte auch jene vom Samstag, 15. Juni. Der Gewerbeverein Ainring hatte die pfiffige Idee den längsten Kuchen Ainrings in Mitterfelden nicht nur zu präsentieren sondern stückweise zu verkaufen. Speziell angedacht für die am Heideweg wohnenden und besonders von den Fluten in Mitleidenschaft gezogene Menschen, übertraf die Hilfsaktion alle Erwartungen.

Bäckermeister Martin Geigl hatte alle Hände zu tun, denn das 13 Meter lange Kuchenstück war bei dem Andrang von Kaufwilligen an jenem 15. Juni innerhalb einer halben Stunde weg und schneller Nachschub erforderlich. „Am Ende erreichten die Portionen aneinandergereiht 39 Meter“, so Martin Geigl. Das war wohl ein absoluter Rekord, der da im Landkreis aufgestellt wurde. Die Abnehmer der verschiedenen Kuchenarten gaben vielfach mehr aus ihrem Portemonnaie als der geforderte feste Preis. Das rosa-Glücksschwein wurde kräftig gefüttert.

Nunmehr war es an der Zeit zur Übergabe der vierstelligen Spende. Knappe 1.500 Euro erbrachte der Kuchenverkauf und der Gewerbeverein stockte diesen Betrag aus seiner Vereinskasse auf runde 1.700 Euro auf. Die Gewerbevereins-Vorsitzende Angelika Gaßner und ihr Stellvertreter Martin Geigl waren zum Werk 71 - Dreh- und Angelpunkt für Spender und Flutopfer nach Freilassing – gekommen, um dort den Spendenscheck zu übergeben.

n Vertretung für Bürgermeister Sepp Flatscher, der einen anderen Termin wahrnehmen musste, bedankte sich namens der Stadt Michael Schweiger, Jugendpfleger und Quartierungsmanager, nach dem Hochwassergeschehen viel beschäftigt als Koordinator und Organisator. Er konnte aber auf eine engagierte, ehrenamtlich tätige Helferschar bei diesem Hilfsprogramm-Projekt bauen und aktuell war zu sehen, wie idealistisch und stets freundlich die unterschiedlichen Anliegen von Spenden und Abgaben, unterteilt in jeweilige Aufgabenbereiche, bewältigt wurde. Zur Freude aller hatte Martin Geigl noch eine herrlich große Kuchenplatte mit feinen Sandschnitten und bestückt mit Obststückerln gebacken zur Gratisübergabe mitgebracht.

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