Erstmals nur Freiwillige vereidigt

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Fahnenabordnung mit den Freiwilligen beim Gelöbnis.

Bad Reichenhall/Waging - Zum ersten Mal in der Geschichte des Gebirgsjägerbataillons 231 leisteten ausschließlich freiwillige junge Frauen und Männer ihren Eid.

Anfang September 2011 legten die Rekruten der 6. Kompanie des Gebirgsjägerbataillons 231, zusammen mit Soldaten vom Gebirgspionierbataillon 8 aus Ingolstadt und dem Gebirgssanitätsregiment 42 aus Kempten, in Waging am See ihr Gelöbnis ab.

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Zum ersten Mal gelobten ausschließlich Freiwillige, der Bundesrepublik Deutschland treu zu dienen und das Recht und die Freiheit des deutschen Volkes tapfer zu verteidigen. Zu Beginn begrüßte Oberstleutnant Jared Sembritzki, Kommandeur Gebirgsjägerbataillon 231, zahlreiche Ehrengäste, darunter den stellvertretenden Landrat Helmut Fürle, sowie den Bürgermeister der Gemeinde Waging am See, Herbert Häusl.

Oberstleutnant Jared Sembritzki, Kommandeur der Gebirgsjägerbataillon 231, schreitete gemeinsam mit Bürgermeister der Gemeinde Waging am See, Herbert Häusl, die angetretene Formation der Freiwilligen ab.

Die rege Teilnahme der Bevölkerung und der Besuch zahlreicher Angehöriger bestätigten die von Oberstleutnant Jared Sembritzki gefundenen Worte. In seiner Rede sprach er davon, dass von einer fehlenden Verankerung der Bundeswehr in der Gesellschaft auch nach dem Aussetzen der Wehrpflicht nicht die Rede sein kann. Ganz im Gegenteil, so der Kommandeur, denn die Anwesenheit zeigt eindrucksvoll, wie groß das Interesse weiterhin ist.

Erstmals in der langjährigen Tradition des Gebirgsjägerbataillons 231 gelobten ausschließlich freiwillige junge Frauen und Männer, so dass dies in gewisser Weise ein historischer Tag nicht nur für die Bundeswehr war, sondern auch für die angetretenen Freiwilligen.

Die hohen Ansprüche der Gebirgstruppe wurden den jungen Soldaten bereits vor ihrem Gelöbnis auf den Hochgebirgsübungsplätzen Reiteralpe und Wattener Lizum abgefordert. Dabei lernten sie vor allem den entscheidenden Pfeiler der militärischen Gemeinschaft, also die Kameradschaft, kennen.

Mit der Entscheidung, das Gelöbnis an einem öffentlichen Platz durchzuführen, sollte aufgezeigt werden, welchen Dienst jeder einzelne Soldat für die Gesellschaft leistet. Oberstleutnant Jared Sembritzki bedankte sich beim Bürgermeister für seine gezeigte Unterstützung, das Gelöbnis in Waging am See stattfinden lassen zu können. Dies sei ein bemerkenswertes Zeichen für die Verbundenheit der Bevölkerung mit der Bundeswehr, so der Kommandeur.

Pressemitteilung Gebirgsjägerbrigade 23

Quelle: chiemgau24.de

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