Prozess zieht sich weiter hin

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Der Freilassinger Bahnhof: Bereits im Jahr 2010 stürtze hier eine Frau. Der Prozess um Schadensersatz läuft noch.

Freilassing/München - In einem Prozess um Schadensersatz wegen eines Unfalls am Bahnhof Freilassing wurden am Mittwoch ein Zugbegleiter vernommen.

In einem Schadensersatzprozess gegen die Deutsche Bahn am Oberlandesgericht München ist noch kein Urteil gefallen. Eine Frau hatte geklagt, weil sie vor zwei Jahren in Freilassing aus einem Zug gefallen ist. Dabei hatte sie sich verletzt.

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Am Mittwochnachmittag sagte ein Zugbegleiter aus. Er war damals dabei als die Frau gestürzt ist. Er wiederholte die Aussage, die er bereits vor dem Landgericht in Traunstein gemacht hatte: Er habe keine Fehler gemacht und auch die Tür habe ordnungsgemäß funktioniert. Nach der Vernehmung haben sowohl die Klägerin als auch die Deutsche Bahn Gelegenheit zum Ergebnis der Beweisaufnahme schriftlich Stellung zu beziehen.

In erster Instanz wurde der Klägerin bereits eine Entschädigung zugesprochen. Allerdings bekam die 85-Jährigen eine Mitschuld von 60 Prozent. Sowohl die Frau als auch die Deutsche Bahn klagten dagegen.

Quelle: Bayernwelle SüdOst

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