Umkleide-Aufnahmen: Stadt verspricht Transparenz

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Freilassing - Die Stadtverwaltung ist derzeit bemüht den Fall um einen Mitarbeiter der Stadt, der verdächtigt wird Kinder in der Umkleidekabine gefilmt zu haben, aufzuarbeiten.

In einer Pressemitteilung teilt die Stadtverwaltung mit, dass derzeit zahlreiche Nachfragen im Rathaus wegen des Mitarbeiters eingehen. 

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Sofort habe man überlegt, ob es Verbesserungsmöglichkeiten in der Prävention gibt und nach Vorbildern andernorts Ausschau gehalten. Die richtige Reaktion der Kinder und das professionelle Vorgehen der städtischen Mitarbeiter im Freibad sei "beruhigend", dürfe aber nicht als Selbsttverständlichkeit gewertet werden. Den Mitarbeitern der Bäder wurde daher vom Ersten Bürgermeister Josef Flatscher ausdrücklich ein Lob ausgesprochen.

Die Stadt bittet um Verständnis, dass Details über den Vorfall, aufgrund der laufenden polizeilichen Ermittlungen, nicht zu veröffentlichen sind. Zu strafrechtlichen und disziplinarischen Konsequenzen könne das Rathaus auch keine weiteren Informationen geben. Zunächst müsse genau geprüft werden, welche rechtlichen Konsequenzen sich aus den Ermittlungsergebnissen ergeben. Solange diese nicht vorliegen, wären Aussagen Spekulation und Sitzungen purer Aktionismus.

Der Mitarbeiter wurde jedoch angehalten, sowohl seinem Arbeitsplatz als auch städtischen Einrichtungen, deren Zielgruppe Kinder und Jugendliche sind, bis auf weiteres fern zu bleiben.

Pressemitteilung Stadt Freilassing/red

Rubriklistenbild: © pa

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