Freilassing spielt 1:1 in Aschau

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Aschau - Fußball-Kreisliga: Obwohl der ESV Freilassing fast eine komplette Halbzeit in Überzahl spielte, kam er beim SV Aschau am vergangenen Wochenende nicht über ein 1:1-Unentschieden hinaus.

Die 120 Zuschauer, die nach Aschau gekommen waren, brauchten ihr Kommen nicht zu bereuen. Sie sahen ein spannendes Kreisligaspiel, bei dem die Hausherrn aufopferungsvoll kämpften und die Gäste aus Freilassing mit kompromisslosem Forechecking sowie druckvollem Spiel in die Spitze begeisterten.

Zum zweiten Mal hintereinander mussten die Aschauer das Spiel mit nur zehn Mann zu Ende bringen. Zum zweiten Mal war es Spielführer Yves Deutsch, der seiner Mannschaft erst durch Meckern und dann durch ein dummes Foul an der Mittellinie einen Bärendienst erwies. Schiedsrichter Helmut Ludwig schickte ihn in der 47. Minute mit gelb-rot vorzeitig zum Duschen.

Zu diesem Zeitpunkt lagen die Gastgeber glücklich, aber nicht unverdient mit 1:0 in Führung. Nach einer Vorlage von Samir Demirovic in der 23. Minute nahm Andreas Hüller den Ball aus halblinker Position volley und traf zur Führung ins lange Eck. Zu diesem Zeitpunkt hatten die Gäste bereits zwei dicke Chancen, doch Michael Maske spitzelte den Ball in der 16. Minute knapp am Aschauer Tor vorbei und nur eine Minute später stellte Torhüter Christian Kölbl seine Klasse unter Beweis, als er einen Zehn-Meter-Schuss von Bartel Suldinger reaktionsschnell parierte.

Kurz nach Wiederanpfiff dann der Platzverweis von Deutsch und die Freilassinger entfesselten einen regelrechten Sturmlauf. Doch die Heimmannschaft stemmte sich mit zehn Mann gegen den Ausgleich.

Dabei zeigte sich Torhüter Kölbl bei einem Weitschuss von Andreas Catranici (51.) und einem Drehschuss von Suldinger (70.) auf dem Posten. Denis Krojer zielte in der 80. Minute aus acht Metern alleinstehend übers Tor.

Besser machte er es vier Minuten später, als er mit einem Weitschuss aus halblinker Position, der flach neben dem rechten Pfosten einschlug, erfolgreich war.

So reichte es für die Aschauer - trotz aufopferungsvollem Kampf - am Ende "nur" zu einem Unentschieden. Die Gastgeber haderten im Verlauf der Begegnung mit dem Schiedsrichter, dessen Entscheidungen in ihren Augen mit zunehmender Spieldauer immer abstrakter wurden.

hsc/Mühldorfer Anzeiger

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