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Gespräch mit Pole-Dancerin Pia Niedermeier aus Freilassing

Wenn Training selbstbewusst und sexy macht

Bild von Pia Niedermeier
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Pia Niedermeier erklärt, worauf es beim Poledance ankommt.

Freilassing - Schon als Teenie tanzte sie für ihr Leben gern und hat diese Leidenschaft zum Beruf gemacht: Pia Niedermeier ist eine der bekanntesten Pole Dancerinnen in Deutschland. Die „Rosenheimerin“ hat sich mit der 30-jährigen Freilassingerin über Fitness, Disziplin, Selbstbewusstsein und Lebensfreude unterhalten.

von Raphaela Kreitmeir

Wie kamst du zum Sport? 

Ich war schon immer ein aktives Kind, liebe die Bewegung. Angefangen habe ich mit Leichtathletik und dann habe ich als Teenie Fitnessübungen im Internet für mich entdeckt und daheim trainiert.

Und wie kamst du zum Pole Dance?

Zuerst war da „nur“ das Tanzen. Immer wenn ich weggegangen bin, war das erste, was ich in der Disco gemacht habe, tanzen. Ich tanzte die Nacht vom ersten bis zum letzten Moment durch. Damals, da war ich 17, war ich für eine Promotiontour eines Getränkeherstellers unterwegs. Und als ich die Go-go-Girls auf den Boxen tanzen sah, fragte ich meinen Chef, ob wir das nicht auch machen sollen. Ich stellte mich also auf die Box, begann zu tanzen und die Leute schauten fasziniert zu. Im Anschluss kam die Managerin einer Agentur auf mich zu und hat mich vom Fleck weg gebucht. Bei den folgenden Auftritten habe ich dann Pole-Tänzerinnen gesehen und war vom ersten Augenblick an fasziniert. Das wollte ich auch können. Also suchte ich mir ein Studio, da musste ich damals bis nach München fahren, und habe Tag und Nacht trainiert.

Wie viel trainierst du heute am Tag?

Zwei bis drei Stunden müssen es auf alle Fälle sein.

Pia Niedermeier ist auch als Influencerin präsent.

Bist du in Sachen Essen top diszipliniert?

Grundsätzlich schaue ich auf meine Ernährung, außer dass ich einmal am Tag Kuchen brauche. Auf ein Stück Torte kann und will ich nicht verzichten.

Wie wird man Fitnessmodel?

Ich liebe es, wie gesagt, mich zu bewegen, und habe viel trainiert. Aber meiner Mama zuliebe habe ich nach der Schule erst mal eine „normale“ Ausbildung absolviert und Kauffrau für Dialogmarketing gelernt. Aber direkt danach begann ich, hauptberuflich zu modeln, war u.a. Miss Bikini Austria und Miss Yacht Austria. Aber das reine Modelleben war nicht wirklich das meine, deswegen habe ich viel trainiert und getanzt. Heute habe ich je ein Pole Dance Studio in Freilassing und in Grassau, gebe Onlinekurse und bin als Influencerin präsent.

Was machst du, abseits von Sport, am liebsten?

Bewegung ist auch privat meine Leidenschaft, am liebsten bin ich mit meinem Jagdhundmischling in der Natur und am Berg unterwegs. Meine Familie bedeutet mir wahnsinnig viel, deswegen verbringe ich mit ihr auch viel Zeit, und ich backe voll gern.

Auf Instagram folgen Dir 121.000 Abonnenten. Welche Chancen siehst du in den sozialen Medien?

Mit meinen Onlinetrainings erreiche ich Menschen, egal wo sie sind, und sogar jetzt, nachdem ich meine Studios monatelang geschlossen halten musste. Das macht mich und all die, die sich gerne bewegen und etwas lernen möchten, ein Stück weit unabhängig.

Was kommt bei deinen Followern am besten an?

Da muss man unterscheiden. Bei den Onlinekursen überzeugen die Übungen und der Spaß, auf Instagram punkten Bilder im Bikini. Da geht es natürlich darum, dass ich meinen Körper zeige und damit beweise, was mit Pole-Dance-Training möglich ist. Dadurch fühle ich mich allerdings keineswegs nur auf meinen Body reduziert, sondern sehe das ganz entspannt.

Ist Pole Dance nur etwas für sportlich Trainierte?

Absolut nicht. Alles, was man braucht, ist Motivation, Lust und Spaß. Denn ganz egal ob sportlich oder eher nicht, ob mit viel oder wenig Gewicht, ob jung oder älter, die richtige Technik führt schnell zu Erfolgserlebnissen. Und was mich immer wieder berührt und für mich überhaupt die krasseste Motivation ist: Häufig schreiben mir Frauen, wie happy sie jetzt sind, dass sie auch im Privatleben viel mehr Selbstbewusstsein haben, sich besser bewegen und von ihrem Partner wieder gesehen werden. Mehr kann eine Sportart doch nicht bringen, als dass man was für die Fitness, das Selbstbewusstsein und die Beziehung macht und dabei Spaß hat.

Niedermeier: „Die richtige Technik führt schnell zu Erfolgserlebnissen“.

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