Länger planschen im Freibad?

Stadtrat Freilassing schlägt längere Öffnungszeiten vor

Stadt Freilassing
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Freilassing - Die wegen der Corona-Pandemie starren Öffnungszeiten des Freibades werden möglicherweise geändert, das zeichnet sich nach dem jüngsten Corona-Ausschuss des Stadtrates ab.

Hintergrund ist, dass es drei Badezeiten gibt, um trotz beschränkter Besucherzahl möglichst vielen den Zugang zu ermöglichen. Jetzt stellt sich heraus, dass das Abendschwimmen von 18 bis 20 Uhr kaum genutzt wird. Noch diese Woche sollen daher neue Öffnungszeiten bekannt gegeben werden, das Abendschwimmen könnte zugunsten der Tagesbesucher wegfallen.


Stadtrat Thomas Ehrmann (FW) berichtete im Corona-Ausschuss von seinen Eindrücken direkt im Freibad, dort habe er sowohl mit Badegästen, also auch mit den Bademeistern, dem Kassenpersonal und dem Wirt gesprochen. „Die Resonanz auf die begrenzten Badezeiten war sehr positiv, alle zeigten großes Verständnis“, so Ehrmann nach den Gesprächen. Einzig die dritte Badezeit von 18 bis 20 Uhr würde nach Ansicht aller kaum genutzt, „aber die Leute, die um 17 Uhr raus müssen, würden natürlich gerne länger bleiben“.

Ehrmanns Lösungsvorschlag: „Wir könnten die 18-20 Uhr Badezeit streichen, dann haben wir auch weniger Reinigungsbedarf und es würde auch dem Gastronomen guttun“. Von den


Bademeistern

sei zu hören gewesen, dass sie die Reinigung und Desinfektion des Bades auch in einer halben Stunde schafften.

WLAN für das Freibad?

Bürgermeister Markus Hiebl schien ähnliche Reaktionen erhalten zu haben, er quittierte die Anregungen von Ehrmann mit wohlwollendem Nicken, „auch ich habe mit dem Bäderpersonal schon gesprochen und auch die sind für kundenfreundlichere Öffnungszeiten“, so Hiebl. Eine Entscheidung wird es heute, Dienstag, oder morgen geben. Bei der Gelegenheit wurde auch das Thema Free-WiFi angesprochen, also die Möglichkeit, sich auf dem Areal in ein kostenfreies WLAN einzubuchen, um sich auch direkt beim Freibad ein Ticket Online buchen zu können. Ehrmann schlug vor, sich bei Bayern-WLAN anzumelden, „dafür haben wir zu wenig User, außerdem nur einige Monate im Jahr“, entgegnete Hiebl, die Stadt habe sich schon erkundigt. 

hud

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