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Aufsichtsrat auch gegen weitere Pläne

Stadion-Traum des Freilassingers Max Aicher endgültig geplatzt?

Aichers Stadion und Wohntürme seien im Grünland nicht zu genehmigen, sagt der Bürgermeister, tatsächlich ist ein Großteil des Areals schon „Grauland“, also Parkplatz für die Messe.
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Aichers Stadion und Wohntürme seien im Grünland nicht zu genehmigen, sagt der Bürgermeister, tatsächlich ist ein Großteil des Areals schon „Grauland“, also Parkplatz für die Messe.

Während in Freilassing Aichers „Wohnpark Sonnenfeld“ entlang der Münchener Straße mit knapp 200 Wohnungen gefühlt vor der Fertigstellung steht – die Übergabe soll im Frühjahr sein – scheint Aichers Traum von über 400 Wohnungen in Verbindung mit einem Stadion am Salzburger Messezentrum nun endgültig zu platzen.

Salzburg / Freilassing - Nach Bürgermeister Harry Preuner hat sich nun auch der Eigentümer der gewünschten Areals, die Messezentrum Gesellschaft, gegen das geplante Stadion gemeinsam mit Wohntürmen ausgesprochen. Überrascht hat diese Entscheidung indes niemanden. 

Parkplätze und Grünareal

Die Eigentümer der Hallen und der Arena an der Messe – früher „Messezentrum“ – sind zu jeweils 39,3 Prozent Stadt und Land Salzburg, die restlichen 21,4 Prozent sind im Eigentum der Wirtschaftskammer Salzburg. Aufsichtsratsvorsitzender ist Salzburgs Bürgermeister Harry Preuner, der schon in seiner Funktion als Bürgermeister die Pläne von Max Aicher vom Tisch gewischt hat mit der offiziellen Begründung, es würde sich um deklariertes Grünland handeln. Tatsächlich ist der Großteil der Fläche asphaltiert und wird bei publikumswirksamen Messen als Reserveparkplatz genutzt. Die meiste Zeit im Jahr drehen vereinzelt Fahrschüler dort ihre Runden, nur der südliche Teil des Areals zwischen der Autobahn und der Zufahrt zum Salzachsee ist noch „grün“. 

Die neue Begründung des Vorsitzenden des Aufsichtsrates: „Die Gesellschafter haben nur zum Teil Interesse an einer anderen Nutzung der Fläche“, außerdem würde dann bei Messen und anderen Veranstaltungen wie der Dult zu wenige Parkplätze zur Verfügung stehen, behördliche Auflagen könnten dann nicht mehr erfüllt werden. 

Lärmproblem in der Zukunft

Zuletzt hatte sich neben den beiden NEOS-Gemeinderäten auch Gemeinderat Kay-Michael Dankl von der KPÖ dafür ausgesprochen, „dass der Vorschlag zur Schaffung von leistbaren Wohnungen zumindest seriös geprüft werden soll“. Dankl räumt aber auch ein, dass Mieter der über 400 Wohnungen entlang der Autobahn spätestens in der zweiten oder dritten Generation ein Problem mit dem Lärm hätten. „Auch die Frage, ob die Hälfte der Fläche für hochpreisige Anlage-Immobilien verwendet wird, gehört geklärt“.

Wie berichtet, will Bauunternehmer Max Aicher der Stadt auf dem Areal des  Messezentrums ein Stadion schenken, das dann auch die Austria Salzburg nutzen könnte. Gekoppelt an das „geschenkte Stadion“ sind bis zu 14 Stockwerke hohe Wohntürme mit 428 Wohnungen. Preuner hatte die offiziell nicht eingereichten Pläne abgelehnt mit dem Hinweis, dies sei nicht im Interesse der Stadt, sein Sprecher wurde deutlicher und meinte, der Vorteil bei diesem Geschäft würde nur auf Seiten des Freilassinger Bauunternehmers liegen. 

hud

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