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Vor Start ins zweite Corona-Schuljahr

Neuer Rektor, viele neue Schüler: So wird der erste Schultag an der Grundschule Freilassing ablaufen

Erster Schultag für 160 ABC-Schützen am Dienstag in der Grundschule Freilassing, und auch erster Unterrichtstag für den neuen Rektor Johannes Zeitel.
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Erster Schultag für 160 ABC-Schützen am Dienstag in der Grundschule Freilassing, und auch erster Unterrichtstag für den neuen Rektor Johannes Zeitel.
  • Michael Hudelist
    VonMichael Hudelist
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Rund 160 Erstklässler werden am Dienstag zum ersten Mal aufgeregt in die Schule gehen, begleitet von nicht minder nervösen Eltern.

Freilassing - Diese werden wegen der Corona-Pandemie auch heuer wieder ihre Kleinen außerhalb des Schulgebäudes in Pausenhöfen verabschieden müssen. Früher übliche, überfüllte Klassenzimmer, fotografierende und filmende Eltern wird es auch heuer nicht geben.

Gegenüber dem vergangenen Schuljahr steigert sich die Zahl der ABC-Schützen um 30 Burschen und Mädchen, „das heißt wir haben heuer sieben 1. Klassen und dadurch eine angenehme Klassenstärke bei 22 Kindern, das ist eine Grundlage für gutes Arbeiten“, so Johannes Zeitel, seit August der neue Schulleiter nachdem Vorgänger Helmuth Mayer überraschend wieder in das Staatliche Schulamt zurückkehrte. Die sieben 1. Klassen sind auf alle Schulgebäude verteilt, also auch auf das Containerartige Modulgebäude im Park.

Wegen der Corona-Pandemie und steigenden Infektionszahlen wird es auch heuer einen gestaffelten Start geben. Die ersten vier 1. Klassen starten um 8.30 Uhr, aufgeteilt auf vier verschiedene Pausenplätze. Die weiteren drei Klassen dann um 9 Uhr. Trotz geltender Maskenpflicht für alle dürfen Eltern wieder nicht ihre Kleinen in die Klassenzimmer begleiten. Die eine oder andere Träne wird also vermutlich vor der Schule vergossen. Fotos der Eltern und wie früher für die Zeitung wird es nicht geben, ein professioneller Fotograf wird aber Klassenfotos für die Eltern machen. Auch der Zauberclown Manuela wird in der ersten Schulwoche wieder siebenmal auftreten, also in jeder Klasse statt zentral bei einer großen Willkommensfeier. 

Neue Lehrer, neuer Rektor

Aber nicht nur für die 160 Kinder ist am Dienstag der erste Schultag. Auch für den Rektor und fünf Lehrerinnen wird es der erste Schultag sein, zumindest in Freilassing, „bei den Lehrern sind zum Teil auch Lehrerinnen dabei die aus der Elternzeit zurückkommen“, so Zeitel. Auch er selbst wird unterrichten, 15 Stunden pro Woche, der Rest ist dann für die Verwaltung der Schule reserviert. Insgesamt unterrichten 35 Lehrerinnen und fünf Lehrer an der Grundschule, „also einen Lehrermangel haben wir im Gegensatz zu anderen Standorten in Bayern nicht“

Nasenbohrer-Test drei Mal pro Woche

Die Corona-Seuche bestimmt nicht nur den ersten Schultag, sondern auch den weiteren Schulalltag. Genaue Bestimmungen werden vom Kultusministerium noch veröffentlicht. Feststeht, dass es nach wie vor kein „normales Schuljahr“ wird, aber alle auf einen durchgehenden Unterricht in der Schule hoffen. Corona-Tests wird es in diesem Schuljahr für die Grundschüler statt zwei jetzt drei Mal die Woche geben, am Montag, Mittwoch und Freitag.

„Es ist ein angeleiteter Selbsttest, also ein so genannter Nasenbohrertest“. Die Schüler würden diesen schon kennen, das Testen selbst würde den Unterricht auch nicht mehr wirklich aufhalten, „die Lehrer gehen halt nach 15 Minuten durch und schauen sich das Ergebnis an“. Wenn ein Kind positiv sein sollte werde aber nicht mehr automatisch die gesamte Klasse in Quarantäne geschickt. Bayerns Gesundheitsminister Holetschek hat hier bereits eine sensiblere Handhabung durch die Gesundheitsämter angekündigt. Streng bleibt allerdings die Maßnahme, wenn Eltern nicht wollen, dass ihr Kind getestet wird, „dann muss das Kind zuhause bleiben und bekommt die Lernunterlagen zugestellt“. Im vergangenen Schuljahr betraf das 20 von insgesamt 600 Kindern. 

„Gehe von einem nicht-geimpften Betrieb aus“

Wie in der Gesellschaft ist auch in den Schulen Impfen ein großes Thema, für Kinder unter 12 Jahren gibt es ja nach wie vor keine Impfung, und wie sieht es beim Lehrpersonal aus? „Das Impfen wird den Lehrern natürlich ans Herz gelegt, aber wer geimpft ist und wer nicht weiß ich nicht“, räumt der Rektor ein. Manche würden es freiwillig von sich aus sagen, aber nachfragen darf und will er nicht. „Nachdem die Schüler nicht geimpft sind ist der Impfstatus der Lehrer nicht entscheidend, ich gehe von einem nicht-geimpften Betrieb aus“

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hud

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