Für Besucher jeden Alters

Mehrgenerationenanlage in Freilassing gebaut: Mehr als nur ein Skateplatz

Ein junger Skater ist auf der Skaterbahn der neuen Mehrgenerationenanlage aktiv.
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Die Mehrgenerationenanlage in Freilassing

Freilassing - Der in die Jahre gekommene Skateplatz wurde umgebaut. Für Besucher jeden Alters wurde somit ein wichtiger Ort zum Zusammenkommen und Wohlfühlen geschaffen. Bereits vor der Einweihungsfeier herrscht reger Betrieb auf der neu angelegten Fläche in Freilassing.

Die Meldung im Wortlaut


Der ehemalige Skaterplatz auf dem Areal der Sport- und Freizeitanlage Badylon wurde in knapp drei Monaten Bauzeiten zur barrierefreien Mehrgenerationenanlage. Dabei handelt es sich um einen Ort der Begegnung und Bewegung, der für jede Art von Rollsport geeignet ist. Im kleinen Rahmen wurde das neue Highlight der Stadt Freilassing Anfang August offiziell eingeweiht und den Nutzern übergeben.

„Die Anlage ist mega!“, gab Bürgermeister Markus Hiebl zu Beginn seines Grußwortes die Eindrücke wieder, die ihm von vielen Sportlern und Benutzern in den letzten Tagen zugetragen wurde. Denn bereits vor der offiziellen Einweihung herrschte auf der Mehrgenerationenanlage reger Betrieb.


In kürzester Zeit entwickelte sich die Anlage zu einem Treffpunkt für viele Jugendliche. „Die Mehrgenerationenanlage sucht von Rosenheim bis Innsbruck seinesgleichen. Ob mit Bobbycar, Roller, Rad, Rollstuhl, Inline-Skates oder Skateboard – hier findet jeder was!“ zeigte sich das Stadtoberhaupt sichtlich begeistert. Begriffe wie „Quarterpipe“, „Halfpipipe“ oder „Rail“ kenne er natürlich, schmunzelte Hiebl, aber bei Szene-Slang wie „Goofy“ oder „Ollie“ hätten ihm die jungen Profis am Platz weiterhelfen müssen.

Die Gesamtkosten für die Mehrgenerationenanlage betrugen rund 395.000 Euro, wobei sich das Bundesministerium des Inneren, für Bau und Heimat mit dem Investitionspakt „Soziale Integration im Quartier“ mit 293.000 Euro an den Kosten beteiligte. Weitere 59.000 Euro wurden vom Bayrischen Landtag zur Verfügung gestellt.

Der Bürgermeister bedankte sich bei allen Beteiligten wie dem Stadtjugendpfleger Michael Schweiger, dem jetzigen Altbürgermeister Josef Flatscher, der Prozessplanungsgruppe und dem Team des Badylon. „Ich wünsche allen jetzigen und zukünftigen Generationen in und um Freilassing viel Spaß und eine unfallfreie Zeit mit der Mehrgenerationenanlage“ schloss Markus Hiebl ab und übergab das Wort an Stadtrat und Jugendreferent Thomas Wagner.

Wagner hatte als Vorsitzender des Vereins Haus der Jugend bereits die Eröffnung des Vorgänger-Skateplatzes im Jahr 2001 begleitet. Er erinnerte an die vielen Jahre, in denen der Skaterplatz ein wichtiger Treffpunkt für Heranwachsende in Freilassing war. „Auch bei kleineren Problemen wie beispielsweise mit Lärm, hat man stets eine Lösung finden können“, so Wagner, der sich auch in Zukunft wieder viele Besucher auf der Anlage wünscht.

Seniorenreferent und Stadtrat Dietmar Eder hob die Bedeutung der Mehrgenerationenanlage, nicht nur für die Jugendlichen hervor. „Die Mehrgenerationenanlage soll auch ein Ort sein, an denen sich die Eltern oder Großeltern wohlfühlen. Die Anlage wird auch noch mit Sitzbänken und Ruhemöglichkeiten ausgestattet“, betonte der Seniorenreferent. Abschließend bezeichnete er die Mehrgenerationenanlage als „Schmuckstück“ für Freilassing, welche er seit Beginn an sehr unterstützt hatte.

Der kirchliche Segen durch den evangelischen Pfarrer Jürgen Henrich und den katholischen Pfarrer Thomasz Baluka rundete die offizielle Einweihung der Anlage ab.

Im nächsten Jahr ist laut Bürgermeister Markus Hiebl eine große Einweihungsfeier vorgesehen, bei welcher auch alle Bürgerinnen und Bürger eingeladen sein werden. Bis dahin gilt es für alle Rollsportler, Sportbegeisterte und Neugierige: Ab zur Mehrgenerationenanlage und die Rampen rocken!

Pressemitteilung der Stadt Freilassing

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