Bayerische Staatsforsten ermöglichten für die Bergwacht kostenlosen Hubschraubertransport

Neuer Holzofen für die Seelein-Diensthütte wird eingeflogen

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Schönau am Königssee/Freilassing - Die Diensthütte der Bergwacht am Seeleinsee hat endlich ihren neuen Ofen. Die Bayerischen Staatsforsten haben die rund 200 Kilo schwere Außenlast kostenlos für die Bergwacht zur Hütte fliegen lassen.

Die Bergwacht Freilassing betreut im am Seeleinsee im Hagengebirge an der so genannten „Kleinen Reibe“ einen Stützpunkt für den Naturschutz- und Rettungsdienst.

Die abgelegene Diensthütte wurde 1956 bis 1959 erbaut und in den letzten Jahren innen und außen mit großem Einsatz und viel Aufwand saniert.

Bei den vorgeschriebenen Kehr- und Feuerbeschauarbeiten wurden vom Kaminkehrer letztes Jahr gravierende Mängel an dem 27 Jahre alten Holzofen festgestellt. Eine Reparatur war nicht mehr wirtschaftlich. Aus diesem Grund musste ein neuer Ofen beschafft werden, der in der vergangenen Woche zur Hütte geflogen und von Helfern der Bergwacht-Bereitschaft in Eigenleistung eingebaut wurde.

Die Beschaffung des neuen Ofens konnte vollständig über zweckgebundene Spenden finanziert werden, so dass der Haushalt der Bergwacht Freilassing durch diese Neuanschaffung nicht belastet wurde.

Lediglich für den Transport fehlten noch die Mittel. Aufgrund der abgeschiedenen Lage und des hohen Gewichts des Ofens von mehr als 200 Kilo kam nur ein Lastenflug mit dem Hubschrauber in Frage.

Eine Bitte um Unterstützung für den Hubschrauber-Transport beim Leiter des Forstbetriebes Berchtesgaden stieß nicht auf taube Ohren. „Natürlich unterstützen wir die Bergwacht Bayern; wir wissen, dass auch der Forstbetrieb Berchtesgaden bei Unfällen im Bergwald auf die Hilfe der Bergwacht angewiesen ist“, sagt Forstbetriebsleiter Dr. Daniel Müller.

So konnte im Rahmen einiger Transportflüge für die Schutzwald-Sanierung am Ristfeuchthorn und am Untersberg auch der neue Ofen auf die Bergwachthütte am Seeleinsee geflogen werden. „Die Bergwacht Freilassing bedankt sich für die Organisation und Kostenübernahme durch die Bayerischen Staatsforsten.

Herzlichen Dank auch an die zahlreichen Firmen- und Privatspender, die diese Sanierungsmaßnahme auf der Diensthütte ermöglicht haben“, lobt Bereitschaftsleiter Siegfried Fritsch.

Pressemitteilung BRK Kreisverband Berchtesgadener Land

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