Optimierungen in Freilassing

Schluss mit Notbetreuung - Mit ausgeklügeltem Konzept soll Unterricht trotz Pandemie möglich bleiben

(v.l.) Julia Berger und Sabina Ljubec von der städtischen Schulverwaltung bestellen das Mobiliar für die neuen Klassenzimmer.
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(v.l.) Julia Berger und Sabina Ljubec von der städtischen Schulverwaltung bestellen das Mobiliar für die neuen Klassenzimmer.

Freilassing - Es wurde ein langfristig, umfassendes und sinnvolles Konzept für alle Kinder und Schüler entwickelt. Die Betreuung und der Unterricht wird revolutioniert.

Die Pressemeldung der Stadt Freilassing im Wortlaut:


Die Betreuung in den städtischen Kindertageseinrichtungen und der Präsenzunterricht an Grund- und Mittelschule sind dauerhaft möglich. Bürgermeister Markus Hiebl hat gemeinsam mit den Schulleitern, der Stadtverwaltung und dem Landratsamt ein durchdachtes Konzept entwickelt, das auch mit Blick auf eine andauernde Pandemielage ausgelegt ist. Das Ergebnis ist langfristig und praxisorientiert.

Die Kindertageseinrichtungen greifen auf das bewährte Betreuungsmodell mit den Hygienekonzepten aus dem Frühjahr zurück. Sie öffnen ihre Pforten wieder für alle Kinder. Die Verantwortlichen sind sich einig: Eine gruppenbezogene Betreuung, ist immer noch besser, als eine Notbetreuung.


Ähnlich ist die Situation an den Schulen. „Die mittlerweile kräfte- und nervenzehrenden Bedingungen sollen jetzt endlich ein Ende haben“, stimmen die Schulleiter der Grundschule, Rektor Helmut Mayer, Konrektor Wolfgang Kerschl, Konrektorin Anja Hager und der Schulleiter der Mittelschule St. Rupert, Christian Schneider, gemeinsam mit den Verantwortlichen der Stadtverwaltung und Bürgermeister Markus Hiebl überein.

Auf Schulschließungen folgt Präsenzunterricht

Der landkreisweite Schließung von Schulen und Kindergärten hatte den Betroffenen Ende Oktober wieder sehr viel abverlangt. Vor diesem „Lockdown“ hatten sich die Verantwortlichen über einen Schulbetrieb mit vollem Präsenzunterricht Gedanken gemacht und untersucht, welche Angebote und Voraussetzungen geschaffen werden müssten.

Geeignete Räumlichkeiten in passender Größe wurden gesucht, Betreuungsmöglichkeiten und Gruppenbildungen in der Ganztagesbetreuung wurden analysiert. Auch Anregungen von Eltern hinsichtlich Mittagsessenausgabe wurden auf ihre Umsetzbarkeit geprüft. Alles unter der Maßgabe der neuen Verordnung der Schutzmaßnahmen gegen das Coronavirus und unter der Voraussetzung einer Genehmigung des Gesundheits- und Schulamts des Berchtesgadener Lands.

Nun kann der Präsenzunterricht wieder für alle Schülerinnen und Schüler angeboten werden. „So schaffen wir wieder bestmögliche und ausgeglichene Bedingungen für alle Schülerinnen und Schüler.“, so die beiden Rektoren Helmut Mayer von der Grundschule Freilassing und Christian Schneider von der Mittelschule St. Rupert. Das Kollegium, der Elternbeirat und die Verantwortlichen in der Verwaltung stehen voll hinter dem Konzept. Die Mittelschule kann alle Klassen in eigenen Räumen unterrichten. Für die Jahrgangsstufen 7 bis 10 sind hinsichtlich des Fachunterrichts noch Abstimmungen erforderlich.

In Zukunft mehr Abstand für Schülerinnen und Schüler

„Damit notfalls auch nach Ende November die Betreuung der Kinder und der Unterricht der Schülerinnen und Schüler stattfinden kann, müssen auch Räume außerhalb der Schulen genutzt werden. Manche Klassen müssen umziehen“ so Bürgermeister Markus Hiebl. Alle genutzten Klassenräume werden nur noch mit den unbedingt notwendigen Möbelstücken ausgestattet, damit Schülerinnen und Schüler gemäß den Abstandsregeln, dem Unterricht folgen können.

Drei Klassen ziehen ins Badylon um. Der dortige Mehrzweckraum und der Schulungsraum werden vom Team des Badylons in neue Klassenzimmer umgewandelt. Außerdem soll im Badylon, sofern das möglich ist, auch die Mittagsessensausgabe stattfinden. Sabina Ljubec und Julia Berger von der städtischen Schulverwaltung haben das neue Mobiliar, darunter auch Einzeltische und mobile Tafeln, bereits bestellt.

Bis die Räume in der Interimslösung am Wrede-Park fertiggestellt sind, werden auch alle Räume der Grundschule in Salzburghofen als Klassenzimmer genutzt. „Die Planungs- und Bautätigkeiten für den Umbau zur Kindertagesstätte werden damit nicht aufgehalten“, bestätigt Noel Kress vom Hochbauamt.

Ein langfristiges Konzept

Es wurde ein umfassendes und wirklich sinnvolles Konzept ausgearbeitet, damit langfristig auch über den November hinaus Unterricht und Betreuung für alle Kinder sowie Schülerinnen und Schüler möglich ist. Bürgermeister Hiebl möchte sich hier auch noch einmal für die konstruktive Zusammenarbeit bei allen Leiterinnen und Leitern der Kindertageseinrichtungen und Schulen sowie allen Eltern bedanken.

Pressemeldung der Stadt Freilassing

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