Treffen im Bahnhof Freilassing

Verkehrsforum BGL/Rupertiwinkel trifft sich zur Monatsversammlung 

Freilassing - Das Verkehrsforum Berchtesgadener Land und Rupertiwinkel trifft sich zur nächsten Monatsversammlung am Mittwoch, 8. Januar 2020, um 18.30, im Bahnhof Freilassing, 1. Stock (Eingang Gleis 1).

Die Pressemeldung im Wortlaut:


Im Fokus steht dabei die Vorbereitung einiger Diskussionsveranstaltungen im Rahmen des Kommunalwahlkampfes. Es finden Veranstaltungen mit den Verkehrsexperten aus der jeweiligen Kandidatenriege für Bürgermeister und Stadt- bzw. Gemeinderäte am 4.2. im Rathaussaal Freilassing und am 13.2. in Schönau im Gasthaus Unterstein statt. Am 4.3. folgt eine Veranstaltung mit den Landratskandidaten im Rathaussaal Freilassing. Wer an der Monatsversammlung nicht teilnehmen kann und sich über einzelne Themen näher informieren will, sei auf die Internetseite verwiesen: verkehrsforum-bgl.de.

Es soll sich bei diesen Veranstaltungen herausstellen, welche verkehrspolitischen Ziele die Kandidaten vertreten und wie sie diese in Ausübung ihrer Mandate erreichen wollen. Man muss zur Kenntnis nehmen, dass jeweils ganz unabhängig von Staats- und Bezirksregierung in verschiedenen Landkreisen und Gemeinden Bayerns vom Mitfahrbankl, über Rufbusse und kostenlose Busverkehre mit Verkehrsverbünden auch pauschale Kombi-Ticketsysteme inkl. Car-Sharing realisiert wurden. Da dürfen die Bürger gespannt sein, welche Spielräume die jeweiligen Kandidaten sehen und was sie lokal konkret erreichen wollen. Im Norden stellt die Neugestaltung und Barrierefreiheit des Freilassinger Bahnhofs voraussichtlich einen Brennpunkt dar. Im südlichen Talkessel wurden Probleme der Fahrplan- und Liniengestaltung durch vorausgegangene Aktionen des Verkehrsforums aufgeworfen.


Zentraler Punkt wird auch sein, wie die Kandidaten eine Beschleunigung aller Prozesse erreichen wollen. Die jahrzehntelange Vernachlässigung des öffentlichen Verkehrs hat zu einer vielseitigen Lethargie geführt, bei der man sich gerne von Arbeitskreisen zu Machbarkeitsstudien schleppt, aber keine Projekte realisiert. Um die jetzt anstehenden Baumaßnahmen alter, an sich überkommener Planungen nicht zu gefährden, darf nicht mehr über zukunftsweisende sinnvolle Lösungen nachgedacht werden, obwohl bei Baubeginn die nächsten notwendigen Veränderungen schon bekannt sind. Max Aichers Pläne für einen 15-min Takt auf der Bahnstrecke erscheinen da als Jahrhundertprojekt.

Es ist Fakt, dass sich in den Ballungszentren der Individualverkehr auf öffentliche Verkehrsträger verlagert. Da wird niemand ein Auto kaufen, um als Tourist ins Berchtesgadener Land zu kommen, wo es Regionen gibt, bei denen jedes größere Hotel am Nahverkehr angebunden ist.

Pressemeldung des Verkehrsforum BGL/Rupertiwinkel

Rubriklistenbild: © picture alliance/Steven Mahner/WDR/dpa (Symbolbild)

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