Pressemitteilung CSU Ortsverband Freilassing

Oberzentrum Freilassing braucht gute Krankenhausversorgung

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CSU-Ortsvorsitzende Christine Schwaiger bedankte sich bei Landratskandidat Bernhard Kern (links) und Bürgermeisterkandidat Thomas Wagner (rechts) für einen lebendigen Stammtisch- Abend.

Freilassing - Auf große Resonanz gestoßen ist der CSU-Ortsverband Freilassing mit seinem Kommunalpolitischen Stammtisch im Wieningerbräu, in dem sich sowohl Bürgermeisterkandidat Thomas Wagner als auch Landratskandidat Bernhard Kern vorstellten und Fragen beantworteten.

Für aufgelockerte Atmosphäre sorgte mit musikalischen Einlagen Stefan Hafner mit seiner Ziach. Moderator Uli Straub war für die einen normalen Stammtisch sprengende Besucherzahl gut gerüstet und hatte für jeden, der sich zu Wort meldete, ein Mikrofon bereit, damit alle Besucher die Ausführungen über eine Beschallungsanlage gut mitverfolgen konnten.


Thomas Wagner, seit zwanzig Jahren aus ehrenamtlichem Engagement mit den Lebensverhältnissen in Freilassing vertraut, erinnerte daran, dass Freilassing wirtschaftsstärkste Stadt im Landkreis mit vielen Tausend Arbeitsplätzen in den Betrieben ist. Es sei gelungen, Firmen von Weltruf hier anzusiedeln. Es gelte, alles zu tun, um den so erfolgreichen Betrieben notwendige Erweiterungsmöglichkeiten am Ort zu schaffen. Deshalb befürworte er die Schaffung eines neuen Industriegebietes."Wir haben nur wenig Fläche, die müssen wir optimal für unsere Betriebe nutzen," unterstrich Wagner. Auch eine optimale Internet-Anbindung müssten Betriebe erhalten. Um die in allen Teilen der Stadt zu schaffen, müssten bestehende Förderprogramme verstärkt genutzt werden. 

Als wichtige Standortfaktoren nannte Wagner gut ausgestattete Kinderbetreuungs- und Bildungseinrichtungen bis hin zu dualem Studium. Hier die schon guten Verhältnisse weiter zu verbessern, sei wichtig. Da gelte es, mit Beteiligten über alle Formen der Zusammenarbeit bei Betreuung, bei Aus- und Weiterbildung von Fachkräften zu sprechen und dabei auch Möglichkeiten auszuloten, mit Betriebskindergärten, Schulungszentren oder Stipendien die Entwicklung weiter voranzubringen.Auch die Bestrebungen, die Innenstadt mit der Fußgängerzone mit noch mehr Leben zu erfüllen, seien wichtig, betonte Wagner. Er halte dabei wenig von Programmen, die vorschreiben, was zu tun sei. Vielmehr gelte es, in direkten Gesprächen mit den Geschäftsinhabern, schon bestehenden Einrichtungen wie WIFO, Marktgilde, Gremien der Stadt und Bürgern nach weiteren Ideen für Verbesserungen zu suchen. Vielleicht könne man die Verweildauer der Besucher erhöhen. "Wer zufrieden mit der Attraktivität ist, bleibt länger, sorgt für mehr Umsatz und kommt auch gerne wieder!", meinte Wagner.


Als "Ewigkeitsthema" sprach er den Fluglärm an. Aus seiner Tätigkeit im Flughafen-Bürgerbeirat habe er gelernt: Hier könnten wohl nur mit politischem und auch rechtlichem Druck und Forderungen nach einer verbindlichen Durchführungsverordnung für den Flugbetrieb in Salzburg Verbesserungen für die Freilassinger erreicht werden. Ein Oberzentrum wie Freilassing brauche eine gute Krankenhausversorgung. Deshalb müsse das Kreiskrankenhaus unbedingt erhalten und für den Ausbau seines Leistungsangebotes gekämpft werden. Wagner betonte, es gebe viele weitere hemen und Vorstellungen, die ihm und den Stadtratskandidaten der CSU am Herzen liegen. Alle anzusprechen, würde den Rahmen des Stammtisches sprengen.

Landratskandidat Bernhard Kern, vor 51 Jahren im Kreiskrankenhaus Freilassing geboren, berichtete von seinem Engagement für diese Klinik. Im Interesse der Bevölkerung des Landkreis-Nordens und der heimischen Betriebe müsse man Aufrechterhaltung und Ausbau der medizinischen Krankenhausversorgung in Freilassing standfest verteidigen. Freilassing und seine Nachbargemeinden seien wirtschaftlicher Schwerpunkt im Landkreis. Man lebe von der guten wirtschaftlichen Entwicklung der Betriebe, für die sich der Einsatz lohne. Nur mit der daraus resultierenden Steuerkraft könne man all die Verbesserungen des Angebotes für die Landkreisbewohner schaffen. Da sei man nicht als Einzelkämpfer sondern nur im Miteinander von Städten und Gemeinden mit dem Landkreis und den Bürgerinnen und Bürgern erfolgreich.In Sachen Flughafen Salzburg sei Unterstützung der berechtigten Belange der Bewohner von Freilassing und seinen Nachbargemeinden auf allen politischen Ebenen notwendig, unterstrich Kern aus seiner Erfahrung als Mitglied der Fluglärmkommission. Er nannte die Eisenbahn als wichtigen Standortfaktor und betonte, es gelte den ÖPNV weiter zu verbessern und den Verkehrsverbund mit den Nachbarn Salzburg und Traunstein weiter auszubauen. Notwendig sei die Versorgung von Einwohnern und Betrieben mit bezahlbarer, sauberer Energie. Dazu könne auch Wasserkraft aus der Salzach beitragen, für deren Nutzung er sich einsetze, erklärte Kern.

Nach den über Lautsprecher und Bildschirm von allen Besuchern verfolgbaren Fragen von Bürgern und Ausführungen von Wagner und Kern gingen beide Kandidaten von Tisch zu Tisch, um im kleineren Kreis noch Fragen zu beantworten und Anregungen aufzunehmen. Am Ende bedankte sich CSU-Ortsvorsitzende Christine Schwaiger für den lebendigen Abend bei allen Diskussionsteilnehmern.

Pressemitteilung CSU Ortsverband Freilassing

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