Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für . Danach können Sie gratis weiterlesen.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf
  • Jetzt für nur 0,99€ im ersten Monat testen
  • Unbegrenzter Zugang zu allen Berichten und Exklusiv-Artikeln
  • Lesen Sie nahezu werbefrei mit aktiviertem Ad-Blocker
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.

Erschwerte Rettungsarbeit für „Christoph 14“

Kletterin (24) stürzt in Karlstein fünf Meter tief ins Seil – und bricht sich beide Beine

Die Bergwachten Freilassing und Bad Reichenhall sowie Rettunghubschrauber „Christoph 14“ hatten bei dem Rettungseinsatz mit erschwerten Bedingungen zu kämpfen.
+
Die Bergwachten Freilassing und Bad Reichenhall sowie Rettungshubschrauber „Christoph 14“ hatten bei dem Einsatz mit erschwerten Bedingungen zu kämpfen.

Am Dienstagabend (30. August) gegen 18.50 Uhr hat sich in der Route Miraculix (7+ bis 8-) im Karlsteiner Klettergarten am Kugelbachbauern ein schwerer Unfall ereignet:

Die Meldung im Wortlaut:

Bad Reichenhall/Karlstein – Eine 24-jährige Südafrikanerin wollte im Vorstieg nach der zweiten Zwischensicherung kurz vor dem nächsten Stand aufgrund eines lockeren Griffs umgreifen, verlor dabei den Halt und stürzte geschätzte vier bis fünf Meter tief ins Seil, wobei sie so unglücklich aufschlug, dass sie sich beide Beine brach.

Ihr einheimischer Seilpartner und eine weitere Seilschaft aus Salzburg leisteten der jungen Frau am Wandfuß sofort Erste Hilfe und setzten bei der Leitstelle Traunstein einen Notruf ab, die die Bergwachten Bad Reichenhall und Freilassing und den Traunsteiner Rettungshubschrauber „Christoph 14“ losschickte.

Die Ersthelfer wiesen die Rettungskräfte vom Kugelbachweg aus ein und führten sie zur Einsatzstelle, wo Notarzt und Bergretter, die Verletzte unter beengten Platzverhältnissen am Hang medizinisch versorgten, in den Luftrettungssack umlagerten und dann gemeinsam mit der Rad-Trage aus dem Wald auf die angrenzende Wiese transportierten.

Die Heli-Besatzung konnte im dichten Wald den Notarzt nicht mit der Winde absetzen, landete zunächst am nahen Kugelbachbauern und setzte dann auf eine ebene Fläche am Waldrand um, um den Transportweg der Fußmannschaft zu verkürzen. Mit dem Heli gings für die 24-Jährige dann gegen 19.45 Uhr weiter zum Klinikum Traunstein. Die Bergwacht unterstützte die Reichenhaller Polizei danach noch bei der Unfallaufnahme, wobei sieben Bergretter aus Bad Reichenhall und Freilassing gute zwei Stunden im Einsatz waren.

Pressemeldung BRK KV BGL

Kommentare