Suche nach Standort für zweite Grundschule

Grundschule Freilassing: Neue Klassenzimmer im Georg-Wrede-Park

Grundschule Freilasssing
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Auf eine Außenverkleidung der Module wurde aus Kostengründen verzichtet. Vorrangig sollte das Gebäude funktional und innen mit den modernsten Standards zum Lernen ausgestattet sein.

Freilassing - Die künftigen Klassenzimmer haben ihren Platz im Georg-Wrede-Park vor dem Zentralschulhaus eingenommen. Als Modulbauweise dienen sie der Grundschule als Übergangslösung, bis durch den Umbau des bestehenden Grundschulgebäudes genügend Platz für die neuen Schülerinnen und Schüler geschaffen ist. Aktuell wird in den neuen Räumen am Innenausbau gehämmert, gesägt und geschraubt. Noch sind die Module im Rohbauzustand, das soll sich aber schon in wenigen Wochen ändern.

Die Pressemitteilung der Stadt Freilassing im Wortlaut:


Grundschul-Rektor Helmut Mayer zeigte sich bei einer Begehung der gerade entstehenden Klassenzimmer begeistert. „Wir sind sehr froh, bald ausreichend Klassenzimmer für die nächsten fünf Jahre zu haben. Wir fühlen uns so nah am Hauptstandort der Grundschule auch sehr gut untergebracht“, freut sich Mayer.

Chancengleichheit für alle Schülerinnen und Schüler


Die Entscheidung für die Modulbauweise fiel bereits in der letzten Legislaturperiode. Stadtrat und Stadtverwaltung sahen wegen der Verlegung der Klassen aus Salzburghofen zum Hauptstandort am Georg-Wrede-Platz und den insgesamt steigenden Schülerzahlen kurzfristigen Handlungsbedarf. Mit neuen Anforderungen an den Unterricht durch Digitalisierung, Barrierefreiheit, Inklusion sowie Integration stand die Chancengleichheit für alle Schülerinnen und Schüler bei den Überlegungen von Stadt, Schule und Elternbeirat im Vordergrund. Auf eine Außenverkleidung der Module wurde aus Kostengründen verzichtet. Vorrangig sollte das Gebäude funktional und innen mit den modernsten Standards zum Lernen ausgestattet sein.

Suche nach Standort für zweite Grundschule

„Langfristig wollen wir einen zweiten Grundschulstandort in Freilassing errichten. Hierfür wird in den nächsten Monaten ein geeigneter Standort gesucht“, wirft Bürgermeister Markus Hiebl einen Blick in die Zukunft, „wir werden gemeinsam mit einer Arbeitsgruppe auch auf eine gute Erreichbarkeit und kurze Schulwege der künftigen Schülerinnen und Schüler achten“.

Das Modulgebäude wird insgesamt Platz für sieben Klassenzimmer, ein Zimmer für Religion, zwei Zimmer für Inklusion und spezielle Fördermöglichkeiten sowie für einen Werkraum bieten. Nach den Faschingsferien 2021 sollen die Räume mit Leben gefüllt werden. Spätestens dann wird man das Innere des Modulgebäudes kaum von einem massiven Bauwerk unterscheiden können.

Harald Wieberger vom städtischen Hochbauamt (rechts im Bild) erläutert anhand der Planung das Bauvorhaben.

Da die Module für rund 2,2 Mio. Euro von der Stadt gekauft werden, können sie nach ihrer Zeit als Klassenzimmer anschließend für einen anderen sinnvollen Zweck genutzt werden. Der Georg-Wrede-Park erhält nach dem Rückbau der Module natürlich wieder seinen ursprünglichen Charakter.

Die Pressemitteilung der Stadt Freilassing

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