Wolfgang Hartmann von der Grünen/Bürgerliste Freilassing:

"Gläserner Steg könnte Stadt neu beleben!"

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Freilassing - Im Rahmen einer Ortsversammlung der Grünen/Bürgerliste umriss Wolfgang Hartmann die Entwicklungsmöglichkeiten des Bahnhofsareals. Auch die Stadtratskandidaten wurden vorgestellt.

"Eine wettergeschützte verglaste Verbindung mit Alpenpanorama, die gleichzeitig die Gleise mit Lift und Treppe behindertengerecht erschließt, könnte die Stadt der Eisenbahn im 21. Jahrhundert angemessen repräsentieren und neu beleben", so Wolfgang Hartmann von der Grünen/Bürgerliste Freilassing.

Im Rahmen einer Ortsversammlung der Grünen/Bürgerliste umriss Hartmann die Entwicklungsmöglichkeiten des "Bahnhofsareals" und erläuterte zusammen mit Willi Schneider die Vorstellungen der Stadtratskandidaten.

Fast das gesamte Gebiet sei mittlerweile Im Besitz eines großen Freilassinger Unternehmers und so könne die Stadt nur im gemeinsamen Handeln mit diesem die Entwicklung der Flächen vorantreiben. Eine umfangreiche Vorstellung davon sei im Integrierten Stadt Entwicklungskonzept (ISEK) nachzulesen, allerdings setze der Bürger - Arbeitskreis "Gestaltung Bahnhofsareal" in großen Teilen ganz andere Akzente, so Hartmann. "Einigkeit besteht aber in dem Ziel, hier ein urbanes Zentrum zu schaffen".

"Das Thema überschneidet sich mit der Innenstadtentwicklung und muss sorgfältig auf einander  abgestimmt werden", erklärte Willi Schneider und forderte ein auch für Frauen attraktives Parkhaus, das durchaus als Lärmschutzbebauung an der Kurve der Reichenhaller Straße am Hang entstehen und durch eine neue Anbindung des Bahnhofs an die B20 miterschlossen werden könne.

Gläserner Steg: Beispiele:

Gläserner Steg: Beispiele

 Um diese Vorstellungen zu untermauern, fuhr eine große Gruppe der Stadtratskandidaten mit der Bahn nach Regensburg, um die hier 2003 mit staatlichen Fördermitteln errichtete Fußgängerbrücke am Bahnhof zu besichtigen.  Architekt Kaspar Müller erläuterte dazu mit Infomaterial aus dem Regensburger Stadtbauamt die transparente Stahl-Glas-Bauweise.

„Als besondere Aufgabe für Planer und Investoren“ sieht  Müller die Anbindung des Areals an die Innenstadt, verbunden mit einer deutlichen Aufwertung. Hier will sich die Grüne/Bürgerliste mit ihrem Vorschlag einer Panoramabrücke mit Gleisanschluss  "einmischen". „Die Menschen bewegen sich nicht gern im dunkeln unter der Erde“ so Müller, viel lieber seihen ihnen helle Übergänge, am besten witterungsgeschützt und mit einem prächtigen Ausblick. Auch Nachts bewegen sich die Leute sicherer, da auch sichtbar an der Oberfläche.  Müller präsentierte auch noch Fotos von gelungenen Bahnübergängen in Wels und Mühldorf.

Als Fazit der noch lange andauernden Diskussion lässt sich das Ziel benennen  "wir wollen den Bahnhof Freilassing durch Empfangsportale auf beiden Seiten der Gleisanlagen in die Stadt holen".

Pressemitteilung der Grünen/Bürgerliste Freilassing

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