Bundespolizei fasst Mann bei Freilassing

Weil er zurück nach Deutschland kam - Schleuser erwarten knapp 300 Tage Haft

Freilassing/Schwarzbach – Am Montag, den 15. April, hat die Bundespolizei Freilassing bei Grenzkontrollen einen ungarischen Staatsangehörigen festgenommen. Gegen ihn lag ein Haftbefehl vor. Er sitzt mittlerweile im Gefängnis.

Pressemeldung im Wortlaut

Kurz nach Mitternacht haben Bundespolizisten an der Grenzkontrollstelle Schwarzbach auf der BAB8 einen Transporter mit ungarischer Zulassung angehalten. Bei der Überprüfung der neun Fahrzeuginsassen stellten die Beamten bei einem 49-jährigen Ungarn fest, dass ihn die Staatsanwaltschaft Passau per Haftbefehl suchte

Das zuständige Amtsgericht verurteilte den Mann im November 2015 wegen Einschleusens von Ausländern zu einer Freiheitsstrafe von 20 Monaten. Nachdem er über die Hälfte seiner Strafe in einem bayerischen Gefängnis abgesessen hatte, schoben ihn die deutschen Behörden nach Ungarn ab.

Für den Fall einer Rückkehr in die Bundesrepublik, sollte der ungarische Staatsbürger seine Reststrafe von 298 Tagen verbüßen

. Nun ging er den Freilassinger Bundespolizisten ins Netz.

Die Bundespolizei nahm den Mann fest und lieferte ihn in die Justizvollzugsanstalt in Bernau am Chiemsee ein. Hier muss er die nächsten knapp zehn Monate den Rest seiner Freiheitsstrafe absitzen.

Pressemeldung Bundespolizeiinspektion Freilassing

Rubriklistenbild: © Bundespolizei (Symbolbild)

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