"Intensiver und konstruktiver Meinungsaustausch"

So soll die Fluglärm-Situation besser werden

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(v.l.) Landrat Georg Grabner, Bürgermeister Josef Flatscher, die Vorsitzende des Fluglärmverbandes Freilassing, Bettina Oestreich-Grau, der Abteilungsleiter Luftfahrt im Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur, Ministerialdirektor Gerold Reichle, Bürgermeister Hans Eschlberger, Bürgermeister Bernhard Kern, Ralf Paurat (Mitarbeiter im Referat Flugsicherung des Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur), Ministerialrat Rainer Köstler vom Bayerischen Staatsministerium des Innern, für Bau und Verkehr sowie Robert Ertler von der Deutschen Flugsicherung

Freilassing/Salzburg - Mit einem für die bayerischen Teilnehmer zufriedenstellenden Ergebnis ist das Fluglärm-Gipfelgespräch über den Flughafen Salzburg in Wien zu Ende gegangen. Nach sechs Stunden einigten sich deutsche und österreichische Vertreter darauf, einen "technischen Ausschuss" einzusetzen.

Im jahrelangen Konflikt zwischen Salzburg und Bayern um den Fluglärm gibt es eine Annäherung: Ein gemeinsamer technischer Ausschuss soll Maßnahmen erarbeiten, die zu einer Verbesserung der Situation führen, so die Bayernwelle. Das ist das Ergebnis eines Fluglärmgipfels in Wien.

Der Ausschuss soll von Vertretern der Verkehrsministerien von Österreich und Deutschland geleitet werden. Erste Maßnahmen sollen bereits mit dem Sommerflugplan 2017 des Salzburger Flughafens umgesetzt werden.

Pressemitteilung des Landes Salzburg im Wortlaut:

Im Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie fand heute, Donnerstag, 22. September, ein Meinungsaustausch zwischen einer deutschen und einer österreichischen Delegation aufgrund Art. 10 des Vertrags zwischen der Republik Österreich und der Bundesrepublik Deutschland über Auswirkungen der Anlage und des Betriebs des Salzburger Flughafens auf das Hoheitsgebiet der Bundesrepublik Deutschland vom 19. Dezember 1967 statt. Daran teilgenommen haben Vertreter des deutschen Außenamtes und des Verkehrsministeriums in Berlin, ihre jeweiligen Amtskollegen der österreichischen Bundesregierung, Flughafen-Aufsichtsratsvorsitzender Landeshauptmann-Stellvertreter Christian Stöckl für das Land Salzburg, Vizebürgermeister Harald Preuner für die Stadt Salzburg, Vertreter des Salzburger Flughafens, des Bürgerinnen- und Bürgerbeirates Flughafen Salzburg (BBFS) und der Austro Control sowie Vertreter der bayerischen Anrainergemeinden.

"Es war ein intensiver und konstruktiver Meinungsaustausch, in dessen Rahmen ein Gemeinsamer Technischer Ausschuss eingesetzt wurde. Dieser Ausschuss wird paritätisch besetzt und steht unter Leitung von Vertretern der Verkehrsministerien der beiden Staaten. Es soll Maßnahmen zur Verbesserung der Fluglärmsituation in der Region erarbeiten. Erste Maßnahmen sollen bereits mit dem Sommerflugplan 2017 (also ab 26. März 2017) wirksam werden", teilte Flughafen-Aufsichtsratsvorsitzender Stöckl nach den Gesprächen in Wien mit.

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