Spezialisten geben Entwarnung

Verdächtige Kiste sorgt für Großeinsatz der Polizei am Freilassinger Bahnhof

Freilassing - Der Bahnhof der Stadt wurde am Mittwochmittag, 1. Juli, wegen eines Einsatzes der Bundespolizei gesperrt. Mittlerweile konnten die Beamten allerdings Entwarnung geben. 


Update, 15.27 Uhr - Bahnhof Freilassing wieder freigegeben

Der Bahnhof Freilassing konnte vor wenigen Augenblicken wieder freigegeben werden. Dies gab ein Sprecher der Bundespolizei Freilassing auf Anfrage von BGLand24.de bekannt.

"Es ging zu keinem Zeitpunkt eine Gefahr für die Bürger aus. Der verdächtige Gegenstand wurde gesichert", erklärte der Sprecher. Man werde nun versuchen den Besitzer bzw. die Person, welche den Gegenstand im Bereich des Bahnhofs abgelegt hatte, ausfindig zu machen. 


Aufgrund einer Metallkiste, die keiner Person zugeordnet werden konnte, wurde das Bahnhofsareal am Mittwochmittag gesperrt. 

Sprengstoffexperten untersuchten den Gegenstand und konnten nun also Entwarnung geben.

Erstmeldung: Großeinsatz am Bahnhof Freilassing

Großeinsatz der Bundespolizei am Bahnhof Freilassing: Seit ca. 12.10 Uhr läuft ein Einsatz der Bundespolizei am Bahnhof. Auslöser des Einsatzes ist eine verdächtige Metallkiste, die Bahnhofsmitarbeiter in einem Lagerraum entdeckt haben, wie ein Sprecher der Bundespolizei Freilassing auf Nachfrage von BGLand24.de erklärte.

Verdächtige Metallkiste entdeckt

Die Kiste konnte keiner Person zugeordnet werden. Der Lagerraum befindet sich etwa 150 bis 200 Meter vom Bahnhofsgebäude entfernt. Der Bahnhof wurde für Reisende und den Zugverkehr komplett gesperrt, sogar ein ICE musste evakuiert werden, so der Sprecher der Bundespolizei.

Beeinträchtigungen im Zugverkehr

Aufgrund des Einsatzes kommt es zu Beeinträchtigungen im Zugverkehr, wie die Deutsche Bahn auf ihrer Internetseite bekannt gibt. "Aufgrund polizeilicher Ermittlungen am Bahnhof Freilassing kommt es zwischen München und Salzburg sowie zwischen München und Berchtesgaden derzeit zu Beeinträchtigungen im Fernverkehr der Deutschen Bahn" heißt es dort.

Die Bundespolizei kann im Moment noch nicht abschätzen, wie lange der Einsatz noch dauert. Spezialisten der Bundespolizei sind vor Ort, um die verdächtige Metallkiste zu untersuchen.

Betroffen sind folgende Verbindungen im Fernverkehr

  • railjet xpress-Züge München - Salzburg - Wien - Budapest 
  • EC-Züge Frankfurt(Main) - Stuttgart - Ulm - München - Salzburg - Villach - Klagenfurt 
  • IC 2083 Hamburg - Hannover - Kassel - Würzburg - München - Berchtesgaden

bcs

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