Im August 2018 im Freilassinger Bahnhof

Menschliches Versagen führte zum Zugunfall - Strafbefehl akzeptiert

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Freilassing - Rund zehn Monate nach dem spektakulären Zugunfall, als eine Lok eine Schallschutzwand durchbrach, sind die Ermittlungen abgeschlossen.

Am Morgen des 3. August 2018 kam es im Freilassinger Bahnhof zu einem spektakulären Bahnbetriebsunfall. Eine Lok fuhr gegen einen Prellbock, riss diesen einige Meter mit und durchbrach die davor stehende Schallschutzwand. Zwei Mitarbeiter der Bahn hatten nach ersten Ermittlungen einen 100 Meter langen Güterzug auf dem dafür vorgesehenen Gleis rangiert.

Es war menschliches Versagen

Nach zehn Monaten sind die Ermittlungen abgeschlossen. Wie sich herausstellte, war menschliches Versagen Schuld an dem Unfall mit 150.000 Euro Sachschaden. Der Strafbefehl gegen einen der Beteiligten wurde akzeptiert, und der Bahn-Mitarbeiter wurde zu einer Geldstrafe verurteilt, wie pnp.de berichtet. Es könnte aber noch zivilrechtliche Folgen für den Verursacher haben, um eventuelle Schadensersatzansprüche zu klären.

Güterzug durchbricht Schallschutzwand

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