Neues aus dem Stadtrat

So teuer ist der Tod

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Volkstrauertag
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Freilassing - "Zum Leben zu wenig und zum Sterben zu viel" - wer kennt dieses Sprichwort nicht, wenn mal wieder irgendwelche Gebühren gestiegen sind. In Freilassing ging es auf der letzten Stadtratssitzung um die Friedhofsgebühren:

Gebührenerhöhung oder nicht? Diese Frage wurde im Vorfeld der letzten Stadtratssitzung in Freilassing gestellt. Die letzte Kalkulation der Gebühren wurde nur für 2016 durchgeführt. Nun wurden aber im Spätsommer 2016 diverse Um- und Neubaumaßnahmen fertiggestellt. Aufgrund der dann tatsächlich angefallenen Kosten sollten die Gebühren nochmals überprüft und im Bedarfsfall angepasst werden. 

"Von Seiten der Verwaltung scheint es sinnvoll, für eine neue Kalkulation nochmals ein Jahr vergehen zu lassen", so lautete das Argument gegen eine Gebührenänderung. Dies wird damit begründet, dass "die Maßnahme noch nicht zu 100% abgerechnet ist". Erst dann "liegen bessere Erfahrungswerte vor, wie die neuen Bestattungsvarianten angenommen werden und somit auch besser kalkuliert werden können.

Der Haupt-, Finanz- und Kulturausschuss schlug daher dem Stadtrat vor, die Grab und Leichenhausgebühren für 2017 wie bisher beizubehalten. Die Preise für die Ruhefristen bleiben daher nach wie vor unverändert wie folgt:

  • Kindergrab: 112,99 Euro
  • Einzelgrab: 569,38 Euro
  • Doppelgrab: 1.138,76 Euro
  • Dreifachgrab: 1.588,96 Euro
  • Urnengrabstätte (Erdreich): 529,65 Euro
  • Urnengrabstätte (Urnenwand): 798,90 Euro
  • Anonymes Urnengrab: 220,69 Euro
  • Gruft: 1.906,76 Euro

Der Beschluss wurde einstimmig vom Stadtrat angenommen

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