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Biosphären-Bauhoftraining

Vielfalt der heimischen Wildbienen erhalten in Freilassing

Fast zwei Drittel der Wildbienen nisten im Boden,
offene Stellen erleichtern ihnen den Nestbau.
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Fast zwei Drittel der Wildbienen nisten im Boden, offene Stellen erleichtern ihnen den Nestbau.

Rasant fliegt ein Männchen der Garten-Wollbiene durch eine Gruppe von Salbei-pflanzen und verteidigt sein Revier gegen jeden Eindringling. Nur wenn sich ein attraktives Weibchen nähert, ist das anders. Sie darf sich eine Blüte aussuchen und dann beginnt schon die Paarung. Genauso pfeilschnell, wie sie sonst auch unterwegs sind.

Die Mitteilung im Wortlaut:

Freilassing - Die Garten-Wollbiene ist eine der Wildbienenarten, die im Berchtesgadener Land ihr Zuhause haben. Insgesamt kann man in der Region mehr als 200 verschiedene Wildbienenarten finden, deutschlandweit sind es rund 550. Der Wildbienenexperte Dr. Stefan Dötterl von der Universität Salzburg informierte beim vergangenen Biosphären-Bauhoftraining, das in Kooperation mit dem Blühpakt Bayern veranstaltet wurde, sehr praxisnah über die Vielfalt der Wildbienen, wie man Wildbienen erkennen kann und worauf bei der Pflege von kommunalen Blühflächen geachtet werden sollte. Klar ist, dass Wildbienen eine mindestens ebenso große Rolle bei der Bestäubung von Obst und Gemüse spielen, wie die klassische Honigbiene.

Daher hat es sich die Verwaltungsstelle der Biosphärenregion zur Aufgabe gemacht, gemeinsam mit verschiedenen regionalen Partnern artenreiche Lebensräume u.a. für Wildbienen zu erhalten und zu schaffen. In den letzten Jahren haben die Aktivitäten in den Kommunen zugenommen, um vielfältige Strukturen für Insekten zu schaffen. Als Gastgeber für diesen sehr informativen Trainingstag lud die Gemeinde Saaldorf-Surheim auf die neu gestaltete Wildbienenfläche im Gewerbegebiet Helfau ein.

Auf der Fläche wurden neben einer Blühwiese und einem Obstbaumanger auch zahlreiche weitere Elemente wie offene Bodenstellen, Trockensteinmauern und Totholzelemente für Wildbienen und andere Insekten integriert. Ein ganz wichtiger Teil des Trainingstages ist der Austausch der Praktiker untereinander. Artenreiche Lebensräume zu gestalten benötigt nämlich neben dem nötigen Wissen auch viel an Erfahrung und Geduld.

Pressemitteilung Biosphärenregion Berchtesgadener Land

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