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Neuer alter Eingang für das Rathaus in Freilassing

Umbaukosten und Info-Theke für rund 300.000 Euro - Zweiter Haupteingang soll an die Ostseite

Der Eingang an der Ostseite des Rathauses soll jetzt – wie vor 40 Jahren geplant – tatsächlich der Haupteingang werden.
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Der Eingang an der Ostseite des Rathauses soll jetzt – wie vor 40 Jahren geplant – tatsächlich der Haupteingang werden.

Das Rathaus Freilassing aus dem Jahre 1982 wird seit vergangenem Jahr schrittweise modernisiert, nach neuen Büromöbel, neuen Leitungen und neuen Böden soll sich nun auch für den Parteienverkehr eine sichtbare Verbesserung ergeben.

Freilassing - Der Eingangsbereich wird neu gestaltet. Auf einer jetzt ungenutzten Fläche im Osten des Foyers wird eine Info-Theke eingerichtet, der 1982 angedachte Haupteingang im Osten des Hauses soll nun auch tatsächlich der Haupteingang werden. 

Bereits 2021 wurde das Rathaus schrittweise moderner, zumindest für die Mitarbeiter. Die Theke im Rathaussaal wurde ausgetauscht und modernisiert, im Rathaussaal selbst wurden die Wände und die bisher dunkle Holzdecke gestrichen, einzig die Lampen dazwischen erinnern weiter an einen Lampenladen.

Mit wachsenden Aufgaben hat sich auch der Raumbedarf kontinuierlich erhöht, sodass im vergangenen Jahr schon die Kulturabteilung in leere Büroräume in der Lokwelt ausgesiedelt wurde. „Auch wegen der Corona-Pandemie stieg der Bedarf an Einzelarbeitsplätzen“, argumentiert Bürgermeister Markus Hiebl. Zudem würden auch immer mehr Aufgaben an die Gemeinden delegiert, ein Anbau sei aber nicht angedacht. 

Der bisherige Empfangs-Holzkasten soll ein normales Büro werden, gegenüber soll eine neue Info-Theke nach dem Vorbild des Landratsamtes in Bad Reichenhall werden.

Jetzt soll zumindest aus der bisherigen Empfangs-Loge auf der Westseite des Hauses ein Büro werden, die Bürger können dann an einer neuen Info-Theke an der Seite des zweiten Eingangs – von der Kirche kommend – ihre Fragen stellen und Anträge abgeben. Zudem werde dieser neue Eingangsbereich auch durch eine neue Fassade „aufgehübscht“. Planer Josef Hofmann von der Stadtverwaltung bezeichnete die jetzigen „Info“ als „Kämmerlein“, denn dieser Eingang von der Münchener Straße kommend sei eigentlich als Nebeneingang geplant gewesen. Jetzt soll der eigentliche Haupteingang von der Kirche kommend auch tatsächlich der wichtigste Eingang ins Rathaus werden. 

300.000 Euro nicht zu teuer?

Wolfgang Hartmann von den Grünen gefiel die neue Empfangstheke: „Das sieht sehr offen aus, aber kommen wir in Zukunft damit zurecht?“ Gemeint war, dass wegen Corona seit zwei Jahren überall offene Theken mit Glas oder Plastik verbaut werden mussten. „Die Theke muss ohnehin verschließbar sein, weil das sind ja Arbeitsplätze“, so Hiebl, ob dabei Glasfenster oder Rollläden zum Einsatz kommen steht noch nicht fest.

Die Idee des Umbaus gefiel allgemein, es tauchte dann aber die Frage auf, warum „der kleine Umbau“ doch mit relativ hohen Kosten verbunden sei. Josef Hofmann von der Stadtverwaltung schlüsselte die Kosten auf: so würde alleine die Fassadengestaltung im neuen Eingangsbereich rund 86.000 Euro kosten, neue Elektro- und EDV-Anlagen rund 38.000 Euro, sowie neue Möbel rund 37.000 Euro, darin sind allerdings auch neue Tische und Stühle für den Rathaussaal enthalten. „Nach 40 Jahren denke ich, kann man auch über neue Böden und Fliesen nachdenken“, so Hiebl zu den zehn anwesenden Stadträten im Hauptausschuss. 

Die Mitglieder waren am Ende einstimmig für den geplanten Umbau.

hud

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