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Strategie gegen Müllablagerungen am Ausee bei Freilassing

Übles Nachspiel des Muttertags: Kosten von 6000 bis 7000 Euro für Müllbeseitigung

Bei der Reinigung des Ausees kam auch ein Schwimmbagger zum Einsatz.
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Bei der Reinigung des Ausees kam auch ein Schwimmbagger zum Einsatz.

Die Stadt reagiert auf das Problem der illegalen Müllablagerungen am Ausee und setzt auf Aufklärung und stärkere Überwachung.

Freilassing - Die Bereinigung des im Mai entstandenen Schadens kostete 6000 bis 7000 Euro. Dazu kommen wöchentliche Mehrkosten von 700 Euro für die laufende zusätzliche Müllentsorgung. Mitte Juni machte sich Erster Bürgermeister Markus Hiebl mit Vertretern verschiedener Organisationen ein Bild von der Lage am Ausee.

Müllablagerungen im Fokus

Zusammen mit Vertretern von Polizei, Ordnungsamt, Fischereiverein, der untere Naturschutzbehörde, Jagdgenossenschaft sowie des städtischen Bauhofs besuchte Erster Bürgermeister den Ausee. In den letzten Wochen investierte die Stadt Freilassing zwischen 6.000 und 7.000 Euro, um den Schaden zu bereinigen, der durch die Müllablagerungen an der Umwelt im Nachgang des Muttertags entstanden ist. Im Einsatz waren unter anderem ein Biobagger, ein Schwimmbagger, ein LKW und ein Radlader. Durch die Beseitigung von Glasscherben konnte auch die Sicherheit im Bereich Ausee wiederhergestellt werden. „Jeden Montag sammeln wir im Bereich Saalachspitz/Ausee 100 bis 120 Kilo Müll auf“, beklagt Bauhofleiter Andreas Kellner. „Auch Abfalleimer werden gerne mit Hausmüll angefüllt – oder sogar entwendet.“

Hohe Strafen drohen

Müll im Wald oder der freien Natur ist kein Kavaliersdelikt - wegen der Entsorgung von privatem Abfall im Mai wurde bei der Polizeiinspektion Freilassing Anzeige gegen die noch unbekannten Täter erstattet, die Ermittlungen laufen. Eine illegale Abfallentsorgung kann als Umweltstraftat oder als Ordnungswidrigkeit nach dem Kreislaufwirtschaftsgesetz mit hohen Bußgeldern geahndet werden. Zudem können den Verantwortlichen die mitunter beträchtlichen Kosten für eine ordnungsgemäße Beseitigung der Abfälle sowie die Wiederherstellung des Ursprungszustandes auferlegt werden.

Um Müllablagerungen in Zukunft zu vermeiden, setzt die Stadt Freilassing auf verstärkte Überwachung des betroffenen Bereichs durch Sicherheitskräfte. „Durch die Müllablagerungen entstand ein immenser Schaden für die Grundstücksbesitzer, an der Umwelt, der Tierwelt und den Erholungssuchenden“, so Erster Bürgermeister Markus Hiebl.

Gegen den Hausmüll wurde nun die Maßnahme ergriffen, Mülleimer mit kleinerer Öffnung bereitzustellen – so soll die handelsübliche Mülltüte von zu Hause keinen Platz mehr haben. Zudem wird auch auf Prävention gesetzt: Es werden Schilder aufgestellt, die die verschiedenen Verrottungszeiten abbilden und Passanten für das Thema sensibilisieren sollen. „Es muss sichergestellt werden, dass der Ausee langfristig ein idyllisches Naherholungsgebiet für Bürgerinnen und Bürger bleibt.“

Auch Freilassings Nachbargemeinden sind von illegalen Müllablagerungen betroffen.

Pressemitteilung der Stadt Freilassing

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