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Austausch beim Runden Tisch der Generationen

Treffen von Freilassinger Akteuren nach einem Jahr Corona-Pause

Akteure aus 15 verschiedenen Organisationen, die in der Stadt Freilassing im Bereich Seniorenarbeit tätig sind, kamen Ende Juli im Rathaus Freilassing am „Runden Tisch der Generationen“ zusammen. Sie folgten der Einladung von Dietmar Eder, Seniorenreferent der Stadt Freilassing, Karin Niedermeyer, Leiterin des Mehrgenerationenhauses KONTAKT in Freilassing und Barbara Müller, Senioren- und Behindertenbeauftragten des Landkreises Berchtesgadener Land, um sich über neue Angebote und Projekte in der Seniorenarbeit in Freilassing und dem Landkreis Berchtesgadener Land auszutauschen.

Die Mitteilung im Wortlaut:

Freilassing - Der „Runde Tisch der Generationen“ hatte sich in den letzten Jahren in Freilassing zu einem festen und gut besuchten Veranstaltungstermin etabliert. Leider musste das Angebot im letzten Jahr aufgrund der Pandemie-Situation ausgesetzt werden. Dietmar Eder, der seit Frühjahr 2020 Seniorenreferent der Stadt Freilassing ist und Karin Niedermeyer vom Mehrgenerationenhaus Kontakt setzten sich dafür ein, dass das bewährte Format dieses Jahr „reaktiviert“ wird. Die Senioren- und Behindertenbeauftragte des Landkreises Barbara Müller unterstützte sie gerne bei ihrem Vorhaben.

Großzügiger Weise stellte die Stadt Freilassing den Sitzungssaal im Rathaus zur Verfügung, so dass die Hygienevorschriften und Kontaktbeschränkungen problemlos umgesetzt werden konnten. Der zweite Bürgermeister der Stadt Freilassing, Josef Kapik, nahm in Vertretung von Bürgermeister Markus Hiebl an der Veranstaltung teil. Anwesend waren Akteure verschiedener Organisationen sowie Vertreterinnen und Vertreter ehrenamtlicher Projekte in Freilassing, die sich in Freilassing insbesondere für ältere Bürgerinnen und Bürger engagieren.

Dabei wurde die Vielfalt der Angebote für ältere Menschen deutlich: Zum einen gibt es ein großes ehrenamtliches Engagement im KONTAKT, im Seniorenbüro, bei der Tafel, bei den ehrenamtlichen Wohnberatern, in der kirchlichen Seniorenarbeit und im Generationenbund BGL. Zum anderen werden von der Diakoniestation Freilassing, dem AWO-Seniorenzentrum Bürgerstift, den Maltesern BGL, dem BRK BGL, der VHS Rupertiwinkel, der Selbsthilfekontaktstelle, dem Netzwerk 18 und der Lebenshilfe viele unterschiedliche professionelle Hilfen angeboten.

Alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer waren sich darin einig, dass es für ihre Arbeit sehr wichtig ist, die Ansprechpartner und Ansprechpartnerinnen der einzelnen Akteure persönlich kennenzulernen und mehr über ihre Angebote zu erfahren, um ältere Menschen und ihre Angehörigen bei Bedarf an die „richtige Stelle“ weiterverweisen und Synergie-Effekte nutzen zu können. So entstanden gleich in der Vorstellungsrunde einige „Anknüpfungspunkte“ in verschiedenen Themenbereichen für eine zukünftige, gute Zusammenarbeit.

Dietmar Eder und Karin Niedermeyer stellten den aktuellen Stand des neuen Freilassinger Seniorenbüros vor. Das von Dietmar Eder zu diesem Thema erarbeitete Konzept wurde an alle Anwesenden verteilt. Die Kooperation mit dem Team des bewährten Seniorenbüros hat sich als sehr gut erwiesen. Die erste Veranstaltung, ein Weihnachtsgottesdienst im Dezember 2020 für Senioren und Seniorinnen fand so großen Zuspruch, dass dieses Weihnachten eine Wiederholung sicher geplant ist. Seit Anfang Juni 2021 stehen in der Lindenstraße jetzt auch großzügigere Räumlichkeiten zur Verfügung. An zwei Tagen in der Woche besteht dort die Möglichkeit einer Beratung und des Austauschs. Anfang Oktober 2021 soll mit einem regelmäßigen Programm gestartet werden. Die geplante Auftaktveranstaltung am 10. Oktober, dem „Großen Tag zu Ehren der Senioren“ ist allerdings vom Infektionsgeschehen abhängig, und das Programm dazu wird entsprechend kurzfristig bekannt gegeben

Neue Beratungsangebote

Caroline Puhlmann berichtet über zwei neue Beratungsangebote im Landratsamt Berchtesgadener Land. Um dem stetig wachsenden Bedarf an Beratung begegnen zu können, hat der Landkreis eine „Mobile Sozialberatung“ eingerichtet und zudem von seinem Initiativrecht, einen Pflegestützpunkt zu errichten, Gebrauch gemacht.

Die Mobile Sozialberatung wendet sich insbesondere an ältere Menschen und deren Angehörige. Sie bietet Beratung und Unterstützung zu allen Fragen rund um das Älterwerden. Im Rahmen von Hausbesuchen kann die Beratung vor Ort in der Häuslichkeit erfolgen. Ziel ist es, den Menschen eine selbständige Lebensführung im eigenen Zuhause zu ermöglichen, solange dies möglich und verantwortbar ist. Seit 2019 gibt es die Mobile Sozialberatung, die mit Stefanie Flaschenträger besetzt ist. Sie führt vielfältige Beratungen durch und wird stark nachgefragt.

Seit 2020 gibt es den Pflegestützpunkt Berchtesgadener Land, der zu 2/3 von den Kassen und zu 1/6 vom Bezirk Oberbayern finanziert wird. Als Projektverantwortliche für den Pflegestützpunkt baut Caroline Puhlmann den Pflegestützpunkt auf und führt zusammen mit Martina Motz zahlreiche Beratungen durch. Das Interesse an Beratung des Pflegestützpunktes ist ebenfalls sehr groß.

Zum Abschluss stellte Andrea Krammer die Arbeit der Freiwilligenagentur und Projekte im Seniorenbereich vor. Seit Januar 2019 ist die Freiwilligenagentur Berchtesgadener Land im Arbeitsbereich 122 - Seniorenarbeit, Behindertenarbeit, Freiwilligen-Engagement und Integration im Landratsamt Berchtesgadener Land angesiedelt. Sie dient als neutrale Kontakt- und Informationsstelle für alle Fragen rund ums freiwillige Engagement und Ehrenamt sowie als Ansprech- und Netzwerkpartner für dieses Themenfeld im gesamten Landkreis.

Die Hauptaufgabenfelder der Freiwilligenagentur Berchtesgadener Land sind die Beratung von Vereinen, Verbänden, Organisationen und Initiativen, die mit Freiwilligen arbeiten, die Umsetzung von neuen Ideen, Projekten und Kooperationen, die Zusammenarbeit mit Kommunen und freien Trägern und die Organisation von Fortbildungen, Arbeitskreisen, Fachgesprächen und Veranstaltungen. Die Mitarbeiterinnen der Freiwilligenagentur unterstützen gerne bei der Planung und Umsetzung von neuen Projekten und Formaten und stehen als Ansprechpartnerinnen zu allen Fragen rund ums Ehrenamt zur Verfügung.

Am Ende der Veranstaltung verabschiedeten die Organisatoren des „Runden Tischs der Generationen“ die zahlreichen Teilnehmer, verbunden mit einem herzlichen Dank für das engagierte Mitwirken.

Pressemitteilung Landratsamt Berchtesgadener Land

Rubriklistenbild: © Oliver Berg/dpa

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