Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für . Danach können Sie gratis weiterlesen.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf
  • Jetzt für nur 0,99€ im ersten Monat testen
  • Unbegrenzter Zugang zu allen Berichten und Exklusiv-Artikeln
  • Lesen Sie nahezu werbefrei mit aktiviertem Ad-Blocker
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.

Nach langer Suche in Freilassing

Standort für Dauer-Inspektion gefunden: Bundespolizei baut beim B304-Kreisverkehr

Die neue Inspektion soll südwestlich des Kreisverkehrs Reichenhallerstraße/B304  zwischen der B304 und der Bahntrasse entstehen.
+
Die neue Inspektion soll südwestlich des Kreisverkehrs Reichenhallerstraße/B304  zwischen der B304 und der Bahntrasse entstehen.
  • Michael Hudelist
    VonMichael Hudelist
    schließen

Nach einem ersten Provisorium in Bad Reichenhall und derzeit in einem Container-Dorf auf der Rückseite der Lokwelt haben die rund 400 Beamten der Bundespolizei nun wohl doch eine neue Heimat gefunden. Die neue Inspektion soll südwestlich des Kreisverkehrs Reichenhallerstraße/B304 zwischen der B304 und der Bahntrasse entstehen.

Freilassing - Freilassings Bürgermeister Markus Hiebl betonte gegenüber BGLand24.de, dass die Inspektion in Freilassing immer größer geworden sei und derzeit auch wegen der Corona-Vorschriften schon wieder aus allen Nähten platze. „Für die Aufnahme und das Befragen von Asylsuchenden mussten schon wieder neue Container aufgestellt werden“, so Hiebl.

„Bundesweit hat die Bundespolizeiinspektion Freilassing die meisten Aufgriffe“, so Hiebl weiter. Was aber auch mit der langen Grenze zu Österreich zu tun haben dürfte, immerhin ist die Inspektion in Freilassing für 225 Kilometer bayerisch-österreichische Grenze zuständig mit 21 Grenzübergängen. Dazu kommt eine Binnenfahndung, gemeinsam mit der Bayerischen Grenzpolizei, im 30-Kilometer-Grenzbereich, sowie die Aufgaben im Bereich der Bahn. 

Im April 2019 wurde das Containerdorf der Bundespolizei im Süden Freilassings erneut aufgestockt, mehr ist aber nicht möglich.

Standortfrage lange ungelöst

Schon seit fünf Jahren suchten Bundespolizei und Stadt nach einem geeigneten Grundstück in Freilassing, im Gespräch waren unter anderem das ehemalige Alpine-Gelände, sowie ein Areal unmittelbar am ESV-Stadion. Nun soll man aber im Süden Freilassings fündig geworden sein, „nach mehrmaliger Nachfrage haben wir vom zuständigen Staatssekretär des Innenministeriums erfahren, dass ein Standort gefunden worden sei und die Verhandlungen mit dem privaten Eigentümer bereits angelaufen seien“.

Der neue Standort für Bundespolizei an der B304.

Nach Ansicht Hiebls ist der Standort der Bundespolizei in Freilassing ideal, auch wenn nach BGLand24-Informationen in den letzten Wochen die meisten, tatsächlichen Begegnungen mit Schutzsuchenden im Raum Mühldorf zu verzeichnen waren. Hiebl rechtfertigt den Standort Freilassing aber auch damit, dass die Bundespolizei nicht nur für Flüchtlinge zuständig sei, sondern generell für grenzüberschreitende Kriminalität. Dafür war aber ursprünglich die Schleierfahndung der Bayerischen Polizei gegründet worden und nach deren früheren Jahresbilanzen auch von Jahr zu Jahr erfolgreicher. „Wer weiß was noch auf uns zukommt, wir werden uns vielleicht auch auf Klimaflüchtlinge einstellen müssen“, entgegnet Hiebl. 

Wie schon seit Vorgänger Josef Flatscher, sowie zahlreiche andere Kommunal- und Regionalpolitiker ist auch Hiebl „froh, dass die Bundespolizei in Freilassing bleibt, immerhin würden viele der Beamte mit ihren Familien nach Freilassing ziehen.

hud

Kommentare