Notstromversorgung für die Stadt Freilassing

Gut gerüstet - Freilassing und das Notstromkonzept

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Rathaus Freilassing
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Freilassing - Katastrophenschutzpläne sollen im "Falle eines Falles" schnelle Hilfe leisten. So auch die Notstrompläne. Der Stadtrat Freilassing hat hier zu auf der vergangenen Sitzung abgestimmt:

Bereits im Frühjahr 2017 stellte das Landratsamt Berchtesgadener Land den Katastrophenschutz-Sonderplan "Stromausfall" für den Fall eines länger andauernden Stromausfalls im Landkreis vor

Er enthält Handlungsempfehlungen an Städte, Märkte und Gemeinden, wie sie sich zum Beispiel im

Falle eines großflächigen Stromausfalls

in der Region zu verhalten haben.

Bereits einige Stromausfälle in der Vergangenheit

Als Basis für die Erstellung dieses Planes wurden größere Stromausfälle in anderen Regionen genommen,

die Auswirkungen auf das öffentliche Leben hatten

. So zum Beispiel:

  • 2005 - mehrtägiger Stromausfall im Münsterland aufgrund starker Schneefälle
  • 2008 - Orkan Emma sorgt in Teilen Süddeutschlands und Österreich zu längeren Stromausfällen
  • 2007 - erhebliche überregionale Sturmschäden und zeitweiliger Stromausfall in Freilassing
  • 2017 - ein heftiger Sturm im August sorgte für erhebliche Sturmschäden und zeitweilige Stromausfälle

Stromausfall - das sind die Gefahren

Fällt der Strom längere Zeit aus, dann sitzen nicht nur die Privathaushalte buchstäblich im Dunkeln und haben keine Elektrizität mehr. Auch die öffentliche, bzw. kommunale Versorgung bekommt erhebliche Probleme. Darunter fallen zum Beispiel:

  • die gesamte Energieversorgung wie zum Beispiel Strom, Gas, Tankstellen, etc.
  • EDV Probleme bei Banken, im Einzelhandel, etc.
  • medizinische Versorgung in Arztpraxen

Diese Gebäude bekommen ein neues Notstromkonzept

Um für den Falle eines Falles gerüstet zu sein, wurden die Landkreis-Kommunen daher dazu aufgerufen, eine Notstromversorgungs-Infrastruktur aufzubauen. Im Rahmen dieser Planung hat das Ordnungsamt dem Stadtrat nun die Gebäude vorgelegt, die in einem ersten Schritt mit einer ausreichenden Notstromversorgung ausgestattet werden sollen.

Dazu gehören

  • die Freizeitanlage Badylon
  • das Feuerwehrgerätehaus
  • das Rathaus

Einstimmige Entscheidung des Stadtrats Freilassing

Der Stadtrat Freilassing hat diesem Vorschlag auf seiner vergangenen Sitzung einstimmig zugestimmt und die Verwaltung gebeten die notwendigen haushaltstechnischen Voraussetzungen zu schaffen. Außerdem soll das Landratsamt darum gebeten werden, die Berufsschule und wenn möglich auch die Knabenrealschule mit einer angemessenen Notstromversorgung auszurüsten.

Bürgermeister Josef Flatscher wies im Rahmen der Abstimmung noch ergänzend daraufhin, dass es sich bei dieser Versorgungsplanung nur um Liegenschaften der Stadt handelt. 

Öffentliche Einrichtungen wie zum Beispiel das Rathaus, Hilfsorganisationen, Krankenhäuser, größere Unternehmen, etc. verfügen bereits seit Jahren über eine eigene Notstromversorgung.

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